Martin Rivoir informiert sich

Bei der Besichtigung der nta erkundigen sich Otto Ziegler (v.l.), Peter Clement und Martin Rivoir bei Professor Dr. Gerald Grübler genau über die Hochschule.

Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Martin Rivoir, war vergangene Woche auf Einladung des Kreisvorsitzenden und Ortsverbandsvorsitzenden Otto Ziegler nach Isny gekommen und besuchte dort die Naturwissenschaftlich Technische Akademie (nta). Begleitet wurde er dabei von Edwin Stöckle, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, und Peter Clement, SPD-Kandidat bei der jüngsten Landtagswahl, Kreis- und Gemeinderat. Im Anschluss an den nta-Besuch traf sich Rivoir noch mit Bürgermeister Rainer Magenreuter im Rathaus.

Der Besuch der nta lag Rivoir besonders am Herzen. Als Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst möchte er sich ein genaues Bild von den Hochschulen des Landes machen. Seine Mitgliedschaft im Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur führte ihn im Anschluss noch ins Rathaus. Professor Dr. Gerald Grübler, Leiter der nta, und Professor Dr. Kurt Grillenberger hatten Rivoir trotz Sommerpause herzlich empfangen und konnten mit den neuesten Informationen über die nta aufwarten. Gute Adresse Immerhin war Professor Grüblergerade erst von einer Reise nach China zurück gekehrt, wo er wertvolle Kontakte zu dortigen Hochschulen festigen konnte. Eine ganze Reihe von Firmen aus Baden-Württemberg sind gerade auch im Raum Shanghai ansässig und benötigen dauernd und dringend „Man-Power“ in den höheren Etagen. Fachpersonal ist ein globales Problem. Mit 20 chinesischen Schülern und Studenten soll es nun losgehen. Die nta ist und bleibt eine gute Adresse für die Ausbildung im deutschsprachigen Raum. Gastdozenten, die an der nta englische Vorlesungen halten, haben sich gut eingeführt und die Kontakte zu Hochschulen und Instituten im Ausland sind Teil des Ausbildungskonzepts. Mit den nötigen Voraussetzungen ist die Ausbildung und das Studium an der nta jederzeit möglich und trotzdem bleibt die Überschaubarkeit gewahrt. Otto Ziegler regte im Gespräch an, die politische Bildung der Schüler an der nta gefördert werden sollte. Dafür hatten beide Professoren ein offenes Ohr und versprachen weiter daran zu arbeiten. Rivoir war von den Plänen und Unter- nehmungen der nta beeindruckt und versprach mit der Hochschule in Kontakt zu bleiben und als zuständiger Abgeordneter auch Hilfestellung zu leisten. Interesse an Isny Bei seinem Besuch im Rathaus traf der SPD-Landtagsabgeordnete auf einen alten Bekannten. Bürgermeister Rainer Magenreuter und er kennen sich schon aus ihrer „Ulmer Zeit“ und sind sich bereits öfter über den Weg gelaufen. So brauchten sie sich nicht gegenseitig vorzustellen, sondern kamen schnell zur Sache. Magenreuter berichtete aus der Historie der ehemals freien Reichsstadt, fand schnell zur Neuzeit und den Problemen und Vorstellungen, die heute die Bürger bewegen. Es ist der altbekannte Katalog von Kernpunkten: Energieversorgung, Schulen, Altstadtsanierung und das „Neue Stadttor“, Probleme der Verwaltung und Anträge auf Zuschüsse aus Landesmitteln. Martin Rivoir ist sich durchaus bewusst, dass auch im letzten Zipfel von Baden-Württemberg Zukunftspläne und Visionen auf ihre Verwirklichung warten. Er versprach auch hier, den Kontakt zu halten, denn auch das Schicksal des „Neuen Stadttors“ interessierte ihn mächtig. Wenn es auch Ministerpräsident Kretschmann in der Kürze seiner Amtszeit bisher noch nicht nach Isny geschafft hat, sind sich die Verantwortlichen durchaus darüber im Klaren, dass Isny noch in Baden-Württemberg liegt.

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