Massenandrang im Schloss

Die beiden Protagonisten der Ausstellung, Cornelia Funke und Friedrich Hechelmann, beim Pressegespräch. Foto: Schubert

Das Team der Kunsthalle im Schloss hatte alle Hände voll zu tun, um jetzt mit dem Ansturm zur Ausstellungseröffnung fertig zu werden. Kein Wunder, denn das Buch „Geisterritter“ von Cornelia Funke mit Illustrationen von Friedrich Hechelmann war Anlass genug dazu. Einen ganzen Tag lang dauerte die Vorstellung des Buches und die Eröffnung der Ausstellung in der Kunsthalle.

Am Vormittag war die Presse angetreten, um im gemeinsamen Gespräch und in Exklusiv-Interviews die nötigen Informationen für ihre Artikel zu bekommen. Nicht genug damit, auch drei Kamerateams waren angerückt. SWR3, Bayern 3 und Regio TV gaben sich die Ehre. Doch – und da waren sich alle einig – Cornelia Funke und Friedrich Hechelmann haben zusammen ein großartiges Buch geschaffen. Die Texte in Cornelia Funkes bilderreicher Sprache gaben Friedrich Hechelmann die richtige Eingabe für seine daraus geschaffenen Werke. Unverwechselbar Hechelmann und unverwechselbar Cornelia Funke bilden damit eine Symbiose der besonderen Art. Nachmittags, zur Lesung im Kurhaus war der große Saal ausverkauft. Rund vierhundert Zuhörer lauschten den Sequenzen aus dem Text des neuen Buches. Die anschließende Fragezeit war besonders bei den jüngeren Zuhörern gefragt, die die Autorin fleißig löcherten. Dann strömte die Zuhörerschaft hinauf zum Schloss, um sich die Originale Hechelmanns zu betrachten und da viele Besucher, die im Kurhaus keinen Platz mehr fanden dort schon eingetroffen waren, kam es im Schlosshof zu einem Stau. Ohne Übertreibung: Tausend Besucher einer Vernissage zeigen einfach an, in welcher Liga der Kunstszene sich das Ganze abspielt. Ein großer Bahnhof für ein großes Buch. Unter diesem Motto kann man in Isny an dieses Ereignis denken. Ja, und das Buch? Interessierte sollten sich selbst ein Bild davon machen. Der Besuch in der Kunsthalle lohnt sich immer wieder, nicht nur wegen der neuen Bilder zu den Geisterrittern sondern natürlich auch wegen der anderen Veröffentlichungen die dort vorgestellt werden. Ganz abgesehen davon, dass Hechelmanns Bilder in den großzügig hergerichteten Galeriebereich immer ein Anziehungspunkt sind. Das Buch des Dressler Verlages liegt dort ebenfalls zum Kauf bereit. In der ersten Auflage hat der Dressler Verlag 50 000 Exemplare gedruckt und bereits jetzt ist der erste Nachdruck notwendig geworden.

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