Elf Medaillen für die Heise-Brüder

Andreas Heise. Fotos: privat

Die Wiggensbacher Heise-Zwillinge haben auch die letzte Veranstaltung ihrer Juniorenzeit mit Bravour gemeistert. Von den Deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück brachten sie jetzt insgesamt elf Medaillen nach Hause, von denen sechs golden glänzten. Sie waren damit die erfolgreichsten Junioren der Pistolen-Disziplinen. Mit der Freien Pistole verbesserten sie zusammen mit Philipp Grimm ihren eigenen Mannschaftsrekord der Junioren A auf 1637 Ringe. Außerdem wurden die 19-jährigen Jungstars mit der Pistole für den B-Kader der Nationalmannschaft nominiert.

Dabei verlief die erste Disziplin mit der Luftpistole nicht wirklich planmäßig. Der bis dato unbekannte Marco Hinze aus Brandenburg stand neben Andreas und orientierte sich voll an ihm. Mit 575 Ringen erzielte er persönliche Bestleistung und verteidigte auch im Finale (671,4) seinen Vorsprung auf Michael (669,2) und Andreas (665,6). Die Mannschaftswertung gewannen jedoch die Heise-Brüder zusammen mit Philipp Grimm souverän für die Kgl.priv. FSG 1466 Kempten. Zum erwarteten Zwillingsduell kam es mit der Freien Pistole Kleinkaliber auf 50 Meter. Andreas hatte mit 551 Ringen gerade mal einen Ring Vorsprung auf seinen Bruder Michael. Im Finale wendete sich jedoch das Blatt. Mit 91,5:88,4 machte Michael aus dem Rückstand einen Vorsprung zum Titelgewinn. Zusammen mit den 536 Ringen von Philipp Grimm gewannen die Zwillinge mit 1637 Ringen einen weiteren Team-Titel und verbesserten erneut den Deutschen Rekord Junioren A. Für eine weitere Überraschung sorgte Andreas mit der Sportpistole. Mit 575 Ringen stellte er seine persönliche Bestleistung ein und verdrängte die Spezialisten mit diesem Sportgerät auf die Plätze. Michael wurde mit 565 Ringen Fünfter und Leo Zieglmeier steuerte 555 Ringe zur nicht erwarteten Silbermedaille der FSG-Mannschaft bei. Für Zieglmeier war es die erste DM-Medaille und die Freude darüber war ihm deutlich anzusehen. In der deutschen Rangliste der Junioren verteidigten Andreas und Michael Heise in beiden Disziplinen ihre Führungspositionen. „Jetzt ist erst einmal Urlaub angesagt“, meinte Michael und verabschiedete sich bis zu seiner Einberufung zur Sportfördergruppe der Bundeswehr am 1. September in Richtung Süden. Andreas ist zu einem Kurzurlaub gen Norden aufgebrochen.

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