Familie-Rauch-Stiftung beteiligt sich bei Nachrüstung von Zimmern

Mehr Komfort im Art Hotel

Mit je 3.000 Euro unterstützt die gemeinnützige Familie-Rauch-Stiftung von MAHA die Umrüstung
zweier Zimmer, die vorzugsweise für Gäste vorgesehen sind, die einen Langzeitaufenthalt buchen.
Anton Klotz (Beiratsvorsitzender Familie-Rauch-Stiftung, links); Geschäftsführerin des Allgäu Art
Hotel, Kathrin Geiger (rechts); sowie Reinhold Scharpf, Initiator des Hotels, das Behinderte und
Nichtbehinderte beherbergt und beschäftigt.
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Mit je 3.000 Euro unterstützt die gemeinnützige Familie-Rauch-Stiftung von MAHA die Umrüstung zweier Zimmer, die vorzugsweise für Gäste vorgesehen sind, die einen Langzeitaufenthalt buchen. Anton Klotz (Beiratsvorsitzender Familie-Rauch-Stiftung, links); Geschäftsführerin des Allgäu Art Hotel, Kathrin Geiger (rechts); sowie Reinhold Scharpf, Initiator des Hotels, das Behinderte und Nichtbehinderte beherbergt und beschäftigt.
  • VonHildegard Ulsperger
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Kempten – Zum wiederholten Mal wurde der Verein für Körperbehinderte Allgäu von der gemeinnützigen privaten Familie-Rauch-Stiftung, die von dem 2016 verstorbenen MAHA-Gründer Winfried Rauch ins Leben gerufen wurde, bei einer richtungsweisenden Investition unterstützt. Diesmal waren es 6.000 Euro, die dem barrierefrei konzipierten Allgäu Art Hotel in Kempten zugutekamen. Der Betrag wird für die Nachrüstung auf Behindertengerechtigkeit zweier Gästezimmer verwendet. Besondere Zimmer, denn diese sind vorzugsweise für Besucher reserviert, die einen Langzeitaufenthalt buchen.

Die komplett neu eingerichteten Räume bieten den Gästen neben dem hotelüblichen Komfort zusätzlich noch die Nutzung einer integrierten Küche an. Behaglich schlafen lässt es sich ganz sicher in den individuell verstellbaren Pflegedoppelbetten, die weitab von einer Pflegebett-Optik sind. Damit soll vor allem „Long Staying Guests“ der Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet werden.

„Uns als Stiftung ging es darum“, so der Beiratsvorsitzende der MAHA-Stiftungen, Anton Klotz, bei der Vorstellung der neu eingerichteten Zimmer, „dass das Projekt dem Zweck der Stiftung entgegenkommt, Einrichtungen, die sich für Menschen mit Behinderungen starkmachen, zu unterstützen.“ Die hier vorgestellte Maßnahme entspreche den Förderrichtlinien der Rauch-Stiftung. Gern habe man „ja“ gesagt, als Reinhold Scharpf, Initiator des 2016 fertiggestellten Allgäu Art Hotels, mit dem Wunsch nach einer finanziellen Förderung an die Stiftung herangetreten sei. Scharpf selbst hob bei der Vorstellung der neuesten Investition innerhalb der Inklusionsbetriebe – Allgäu Art Hotel, Smart Motel und ein Lebensmittelmarkt – die Intention des Vereins, Menschen mit und ohne Behinderung einen Arbeitsplatz zu bieten, hervor. 

Auch Hotelchefin Kathrin Geiger freute sich, dass nach dem coronabedingten Stillstand der Hotelbetrieb schon wieder gut anläuft. Mit den neu ausgestatteten Zimmern werde man die Auslastung des Hotels nochmals steigern können, zeigten sich Reinhold Scharpf und Kathrin Geiger sicher.

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