Für mehr Zusammenarbeit

Die Junge Union fordert eine bessere Koordination der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Schwaben. Dabei sieht die JU vor allem die Ausbreitung der Metropolregionen München und Stuttgart mit Skepsis.

Allein der Wirtschaftsraum der Regionen Allgäu, Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller, Ostwürttemberg und des schwäbischen Donautals verfüge über eine Wirtschaftskraft, die in Teilgebieten die der Ballungsräume München oder Stuttgart sogar übersteige, so JU-Vorsitzender Markus Hatt. Dieses Potenzial dürfe nicht verschenkt werden. Vielmehr gelte es durch eine konzentrierte und abgestimmte Politik die Wirtschaft und Infrastruktur im Donauraum zu stärken, stimmt dem auch der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende in Kempten, Florian Diemer zu. Neben international agierenden Konzernen und der Vielzahl an mittelständischen Unternehmen verfüge allein Schwaben inzwischen neben der Uni Augsburg über vier Fachhochschulstandorte. Damit bestehe ausreichend Potential, um gerade auch für junge Menschen und Familien ein zukunftsträchtiges Umfeld zu bewahren und eine Abwanderung junger Menschen in die Ballungsräume Stuttgart und München zu vermeiden. Dabei gelte es, offensiv ein Gegengewicht zu den Metropolregionen zu schaffen.

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