Mehrere Abbrüche geplant

Viel beschäftigt: Amtsleiter Claus Fehr. Foto: Schubert

Auf dem Schreibtisch von Claus Fehr, Leiter des städtischen Fachbereichs für Bauen, Immobilien und Wirtschaft, häufen sich die Akten: Im Bereich der Südlichen Altstadt geht es weiter und eine ganze Reihe von Vorbereitungsmaßnahmen zur Stadtsanierung sind in den berühmten „trockenen Tüchern.“ Am gestrigen Dienstag nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe war ein wichtiger Termin beim Regierungspräsidium, bei dem es vor allem um die archäologischen Untersuchungen in diesem Bereich geht. „Ein Ergebnis ist nicht gleich zu erwarten, aber darüber reden muss man auf alle Fälle“, sagt Claus Fehr dazu.

Das ist natürlich nicht alles. Das Haus Eberzstraße hinter dem Rathaus wird zurzeit geräumt, aber nicht abgerissen, bis auch das Denkmalamt dem zustimmt. Die Frage ist, ob man es hier mit einem schützenswerten Objekt zu tun hat. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings gering. Hinter dem Hallgebäude sind die Abrissarbeiten dagegen vorläufig abgeschlossen. Die Firma Endres wird die Planierung für den vorläufigen Parkplatz bei entsprechender Wetterlage ausführen. Bauanfragen für den Eingriff in den Boden sind bereits gestellt. Sollten in diesem Bereich Grundwassereingriffe zu einem späteren Zeitpunkt notwendig werden, ist eine geologische Untersuchung ebenfalls zu erwarten. Grundsätzlich werden alle unberührten Areale in dem Bereich noch untersucht und das wird ebenfalls einige Zeit dauern. Wie schon verschiedentlich angesprochen, wird die Bauanfrage wegen der Grenzbebauung hinter den Gebäuden Wassertor Straße 7/9 ebenfalls voran getrieben. Auch weitere Abbrucharbeiten sind von der Stadtverwaltung mit Einwilligung des Gemeinderats in der Vorbereitung. Das alte Bosch-Haus am Rain, direkt neben dem Go In, wird abgebrochen. Ebenfalls der Anbau an der Grund- und Hauptschule und das kleine alte Einfamilienhaus gleich daneben. In der Ammannstraße steht die Garage auf dem Programm. Gleichzeitig ist mit der Verlegung des Wertstoffplatzes um einige Meter zu rechnen, damit das Grundstück für eine neue Bebauung ausgeschrieben werden kann. Claus Fehr ist mit dem Gang der Dinge soweit zufrieden, „würde allerdings gerne schon gestern alles erledigt haben.“ Der Isnyer Gemeinderat wird künftig noch einiges zu entscheiden haben, auch wenn die grobe Richtung bereits vorgegeben ist.

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