Mieten bleiben gleich

Die Standmieten der Allgäuer Festwoche lägen im Vergleich zu anderen Messen „eher im oberen Bereich“, deshalb „wollen wir sie auf dem jetzigen Niveau belassen“, warb Martina Dufner-Wucher, Leiterin des Kemptener Tourismus- und Veranstaltungs-Service, vor dem Werkausschuss gegen eine Preiserhöhung für 2012. Lediglich Thomas Hartmann (Die Grünen) wollte sich dem „O.K.“ der Ausschussmitglieder nicht anschließen.

Es stelle sich nämlich die Frage, ob der Steuerzahler allein das Defizit der Festwoche bezahlen solle, „oder der Unternehmer mit konkretem Geschäftsinteresse“ durch höhere Standmieten, begründete er seinen Wunsch nach Mehreinnahmen. Birgit Geppert (CSU) wollte das so nicht stehen lassen. Aus ihrer Sicht sollten Aussteller davon ausgehen können, dass die Stadt „alles dafür tut, dass möglichst viele Standbesucher kommen“. Allerdings werde der Besuch der Hallen und Stände durch das „gute Rahmenprogramm“ von Vielen „nicht mehr so wichtig erachtet“, ereiferte sie sich. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) sah das „attraktive Programm“ allerdings als entscheidendes Lockmittel, Besucher überhaupt auf das Gelände zu bringen, was bei vielen Verbrauchermessen gar nicht mehr gelinge. Andreas Kibler (CSU), der als Betroffener nicht abstimmungsberechtigt war, regte an, auch die Standbesucher einmal in Zahlen zu erfassen.

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