Die Milch früh schätzen lernen

Um den Verkauf von Milch an den Schulen zu fördern, hat das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten vergangene Woche die „Aktion Schulmilch“ an der Nordschule realisiert. Mit Infomaterial und einem Quiz wies das Amt darauf hin, wie wichtig Milch als Lebensmittel für Kinder ist. Damit die Nordschule Milchprodukte künftig entsprechend lagern kann, sponserte die Stadt zudem einen Kühlschrank.

Gleichzeitig war die Aktion auch ein Dank an die engagierten Eltern der Grundschulkinder. Die bieten nämlich schon seit Jahren jeden Mittwoch gesunde Pausenbrote für die Schulkinder an, „ein richtiges Buffet“, meinte Schulleiter Ulf Kronmueller. „Wir haben 422 Kinder, davon kaufen normalerweise 300 bis 350 etwas“. Dazu gibt es eben auch Milch. Aber die zu lagern, ist nicht immer einfach. „Milch ist ein sehr sensibles Lebensmittel und muss auf sechs bis acht Grad gekühlt werde“, erklärte Landwirtschaftsamtsrätin Margarete Klein. Mit dem neuen Kühlschrank, den Bürgermeister Josef Mayr (CSU) im Namen der Stadt übergab, ist das nun kein Problem mehr. Eine gesunde Brotzeit für alle Schüler, meinte er, sei auch ein Stück Chancengleichheit. Brigitte Brenninger, die selbst die Aktion „gesundes Pausenbrot“ mitorganisiert und den Kontakt zum Landwirtschaftsamt hergestellt hat, hat die Milch bisher immer selbst gekauft. Um sie liefern zu lassen, waren die Mengen bisher immer zu klein. Clemens Rück, Geschäftsführer von Allgäuland Frische, sicherte im Rahmen der Veranstaltung zu, dass Allgäuland bis Schuljahresende die Milch liefern werde.

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