"Mission erfüllt"

Stadtradler legen in drei Wochen über 273.388 Kilometer zurück

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OB Thomas Kiechle inmitten von Schülern, die sich am diesjährigen „Stadtradeln“ beteiligten und den Löwenanteil von 150.000 Kilometern zum Gesamtergebnis von 273.388 Kilometern beitrugen.

Kempten – Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Stadt Kempten zum achten Mal am bundesweiten „Stadtradeln“, das zum Ziel hat, mehr Menschen auf den Fahrradsattel zu bringen, um mehr CO2 einzusparen und einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.

Neben der Stadt Kempten mit ihren unterschiedlichen Einrichtungen und Referaten beteiligen sich immer auch andere gesellschaftliche Gruppen, Vereine aber auch Einzelpersonen am „Stadtradeln“, bei dem in einem Zeitraum von drei Wochen die von jedem Teilnehmer gefahrenen Kilometer aufsummiert werden. Im vergangenen Jahr fuhren alle Teilnehmer im festgesetzten Zeitraum eine Strecke von rund 160.000 Kilometern. Nicht ohne Stolz konnten die Verantwortlichen vom Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten für heuer ein Ergebnis von sagenhaften 273.388 geradelten Kilometern verkünden. Einen sehr großen Beitrag zu diesem fulminanten Ergebnis, das die Stadt auf einen sehr guten 67. Platz im bundesweiten Ranking katapultierte, konnten die Schüler von acht teilnehmenden Schulen leisten. Sie radelten allein stolze 150.000 Kilometer und trugen somit mehr als die Hälfte zum guten Ergebnis bei. 

Mehr Sicherheit für Radler gefordert 

Nun war es Ende der vergangenen Woche Zeit, um diese positiven Zahlen Oberbürgermeister Thomas Kiechle höchstpersönlich zu überreichen. Treffpunkt war der Brunnen vor dem Rathaus, an dem acht Schüler aus acht Kemptener Schulen ihre Zahlen an eine rote Pinnwand steckten. Von den insgesamt 150.000 Kilometern erradelten die Schüler des Hildegardisgymnasiums 49.109 Kilometer, 18.602 die Schüler des Carl- von Linde Gymnasiums und 12.831 die Schüler des Allgäu-Gymnasiums. Die Staatliche Realschule an der Salzstraße erreichte 12.328 Kilometer. Kiechle bedankte sich bei allen Teilnehmern, insbesondere aber bei den vielen SchülerInnen. „Wir hatten heuer eine Teilnehmerzahl von 1800 Radlern, verteilt auf 51 Teams. Damit hat sich die Zahl der Mitmachenden nahezu verdoppelt“, so ein freudiger OB, der ergänzte: „Somit konnten wir in einem Zeitraum von drei Wochen insgesamt 37 Tonnen CO2 einsparen.“ Der Mathe- und Physiklehrer und Projektleiter „Klimaschule“ am Hildegardisgymnasium Matthias Klaubert moderierte die Zahlenpräsentation am Rathaus und nutzte die Gelegenheit, den OB auf einen zweiten wichtigen Aspekt des „Stadtradelns“ hinzuweisen – die Sicherheit. Klaubert übergab mit seinem Lehramtskollegen Simon Anwander eine Mappe, in der die Schüler besonders gefährliche Stellen ihrer Radfahrten in Kempten verortet, fotografiert und beschrieben hatten. Kiechle versprach in nächster Zukunft mehr zu tun für die Sicherheit der Radfahrer auf Kemptens Straßen. „Ich selbst sehe jeden Tag mehr Radfahrer in unserem Stadtbild“, stellte er fest und verwies auf einen neuen Radverkehrsplan, für dessen Erstellung die Stadt Kempten unlängst in Person von Stefan Sommerfeld eigens einen neuen Mitarbeiter eingestellt hat.

Jörg Spielberg

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