Im Mittelfeld platziert

Charles Kaki Ng (links) und Franz Engstler beim Rennen in Portugal. Foto: privat

Ein guter Startplatz ist das A und O für das Rennergebnis: Deswegen ist es oberstes Ziel in Qualifying 2 zu kommen. Um das zu erreichen, muss im Qualifying 1 ein Platz unter den ersten 12 gefahren werden. Das Liqui Moly Team Engstler hatte sich vergangenes Wochenende in Portugal gute Chancen ausgerechnet, mit Teamchef und Fahrer Franz Engstler dieses Ziel zu erreichen, hatte Engstler schließlich im freien Training die zweitschnellste Zeit fahren können. Doch Engstler scheiterte an 0,07 Sekunden und musste somit von Position 13 in beiden Läufen an den Start gehen.

Sein Teamkollege Charles Kaki Ng startete von Position 17. Für den Liqui Moly Rennfahrer war das Rennen ein ganz Besonderes, denn seine Familie war aus Hongkong angereist, um ihn anzufeuern. Und das zeigte Wirkung: Kaki Ng konnte beim fliegenden Start von Lauf eins direkt mehrere Plätze gut machen. Auf Position 14 liegend kam jedoch das Aus: Die Spurstange war gebrochen, Kaki Ng musste zur Reparatur in die Box. Er wurde 18. beim ersten WTCC-Lauf in Portugal. Für Franz Engstler verlief der Start weniger gut, er verlor gleich sechs Plätze und musste sich mühsam wieder nach vorne kämpfen. Am Ende sah er als 12. im Gesamtstarterfeld und als Sechster bei den Privatfahrern die Zielflagge. Beim Umschalten der Ampel auf Grün für Lauf zwei konnte Engstler diesmal direkt angreifen und auf Platz neun vorfahren. Diese Position konnte er auch bis zum Ende des Rennens für sich behaupten. „Ich habe mir die Reifen gut eingeteilt, so dass ich zum Ende des Rennens davon profitieren konnte. Ich konnte, im Vergleich zu manch Mitstreiter, zum Ende bessere Rundenzeiten fahren“, so Engstler nach dem Rennen. Er wurde bei den Privatfahrern Vierter. Teamkollege Charles Kaki Ng zeigte ein starkes Rennen. Von Startplatz 17 konnte er sich im Rennen auf Platz 14 vorarbeiten. Bei den Privatfahrern wurde er guter Achter. Die WTCC hat nun bis Juli Pause, dann geht es in Brasilien in die nächste Runde. Das Liqui Moly Team Engstler hat aber dennoch alle Hände voll zu tun, denn dieses Wochenende steht die ADAC GT Masters und die ADAC Procar auf dem Rennkalender. Auf dem Lausitzring werden insgesamt vier Autos vom Team Engstler zum Einsatz kommen.

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