Münchner Symphoniker

Musikalischer Ausflug durch die Welt der Filmmusik

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Beim Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker war Spaß für MusikerInnen und Publikum Programm.

Kempten – Einen wirklich besonders ausgelassenen Abend gab es beim Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker zu erleben. 

Das Publikum war gut drauf und spendete nach jedem Stück begeisterten Applaus. Auch die Musiker hatten sichtlich Spaß bei diesem Gastspiel in der Klassik Box. Lieder aus Filmen war das Motto, von alten Schwarzweiß-Streifen bis zum großen, farbigen Kino. 

So trugen die Herrenmusiker auch klassisches Schwarzweiß und die Damen boten in ihren bunten Kleidern bezaubernde Farbkleckse im Orchester. Stücke aus „Der Pate“ und „La Strada“ mit Musik von Nino Rota zogen die Gäste sofort in Bann. „Dr. Schiwago“ von Maurice Jarre setzte das nächste Sahnehäubchen. 

Der eloquente Sänger und österreichische Schauspieler Max Müller, vielen durch die langjährige TV-Reihe „Rosenheim-Cops“ bekannt, führte moderierend und auch mal mit Gesang durch den unterhaltsamen Abend. Filmmusik von Wolfgang Amadeus Mozart, Jahn Barry und Aram Chatschaturjan ließ Bilder unter anderem aus „Jenseits von Afrika“, mit der laut Max Müller erotischsten Haarwaschszene, sowie unzählige Flamingos vor dem geistigen Auge entstehen. Nicola Hartwig an der Solo-Klarinette bot ein weiteres musikalisches Highlight und verzückte das Publikum. Nach der Pause machte „The Pink Panther“ bei „Moon River“ ein leckeres „Frühstück bei Tiffany“. Der in Berlin geborene Dirigent Andreas Schüller spornte seine hervorragenden MusikerInnen mit viel Hingabe zu grandioser Virtuosität und Einheit an. Ein großer Spaß für alle Seiten.
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„Die fabelhafte Welt der Amelie“ (Yann Tiersen) und „Fluch der Karibik“ boten zauberhafte Ausflüge in bunte Filmwelten. Der Song zum „Dschungelbuch“ wurde auch mal kurz in Bayerisch intoniert. Und ein Medley aus vielen wohlbekannten Liedern spannte einen farbprächtigen Bogen an diesem „Film-Abend“. Franz Grothe, Edvard Grieg und der mit über 900 Filmsongs uneingeschränkte Film-Lieder-König Johann Strauss (Sohn) rundeten den ausgelassenen Abend hervorragend ab.

Zum Abschluss bezog Dirigent Andreas Schüller beim Radetzky-Marsch das Publikum in sein Musikensemble ein. Tosender Beifall belohnte alle für diesen außergewöhnlichen Abend.

Achim Crispien

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