"Es muss etwas geschehen"

Vehement hat sich der Arbeitskreis Kommune-Wirtschaft der Wirtschaftsjunioren Kempten-Oberallgäu (WJD) in der vergangenen Woche für einen baldigen Umbau des Hildegardplatzes und den Bau einer Tiefgarage unter dem Gelände ausgesprochen.

Mit einem Appell an die Stadtverwaltung hat sich der Arbeitskreis Kommune-Wirtschaft der heimischen Wirtschaftsjunioren in der vergangenen Woche in die Diskussion um die Umgestaltung des Hildegardplatzes (der KREISBOTE berichtete) eingeschaltet. „Die Wirtschaftsjunioren fordern die Stadt auf, endlich die jahrelangen Diskussionen zu überbrücken und etwas zu tun – nämlich die Sanierung des Hildegardplatzes voranzutreiben“, heißt es in dem Schreiben. Dabei sei die Frage, ob eine Tiefgarage gebaut wird oder nicht, zunächst zweitrangig – „es muss nur endlich etwas geschehen.“ Die Knochentheorie dürfe nicht wie bereits schon einmal vor zehn Jahren durch die Diskussion um eine Tiefgarage gefährdet werden, mahnen die Verfasser. In erster Linie müsse es darum gehen, aus dem Platz „einen schönen und für uns Kemptener Bürger gleichzeitig praktikablen Platz zu machen, die Blechlawinen von der Straße zu holen und dem vorhandenen Einzelhzandel attraktive Stellplatzmöglichkeiten zu geben.“ "Nur unsere Meinung" Eine attraktive Platzgestaltung sei aber nur mit weniger Parkplätzen realisierbar. Da „attraktive Einkaufsmöglichkeiten“ auf der anderen Seite aber genügend Parkmöglichkeiten brauchen, sei eine Tiefgarage die einzig praktikable Lösung. „Diesen Kompromiss können wir nur verwirklichen, wenn wir die Umgestaltung jetzt in die Hand nehmen und jetzt die erforderlichen Parkflächen in einer Tiefgarage verwirklichen“, fordert der Arbeitskreis. Für die Tiefgarage spreche außerdem, dass es im Gegensatz zu früher keine technischen Bedenken mehr gebe und auch die Finanzierung kein Problem darstelle. „Das spiegelt nur unser Meinung wider“, erklärte Tanja Scheuerl, Sprecherin des Arbeitskreises Kommune-Wirtschaft, gegenüber dem KREISBOTE auf Anfrage. „Und diese Meinung haben wir uns aufgrund der städtischen Informationsveranstaltungen und der Mitarbeit im Arbeitskreis gebildet“, sagte sie. Allerdings sei niemand aus dem Arbeitskreises in dieser Hinsicht Experte.

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