Kemptener Eisstadion

Anpassung der Zuschüsse

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Vor einem Beschluss über die neue Zuschusshöhe für das Eisstadion soll die Einnahmequelle PV-Anlage überprüft werden.

Kempten – Die künftige Höhe des städtischen Zuschusses für das Kemptener Eisstadion beschäftigte den Haupt- und Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung. Dass dem Betreiber ein solcher gewährt wird, sei schon seit dem Bau 1977 entschieden worden, verdeutlichte Stadtkämmerer Matthias Haugg.

Bislang seien 25.000 Euro an Zuschuss pro Jahr ausreichend gewesen.

Nach der vom Betreiber aus eigenen Mitteln finanzierten Komplettsanierung des Gebäudes – nach dem Unglück in Bad Reichenhall auch aus sicherheitstechnischen Gründen nötig geworden – seien, so Haug, die Betriebskosten gestiegen, die sich von bisher 125.000 Euro um 30.000 Euro erhöht hätten. Für Bürgermeister Josef Mayr war klar, „dass wir hier nicht ohne das Angebot sein können oder es selbst betreiben“.

Den Vorstoß von Helmut Hitscherich (ÜP/ödp), Eintrittspreise zu erhöhen und das Eis künftig durch einen energiesparenden Wirbelgenerator zu produzieren, beantwortete er abschlägig. Beim Publikumslauf oder bei den Vereinen „ist nichts mehr herauszuholen“ fürchtete er gegebenenfalls deren Fernbleiben und ein Wirbelgenerator erfordere erst einmal kräftige Investitionen. Thomas Hartmann (Grüne) regte an, sich „im Grundsatz zu überlegen, wie solch eine Einrichtung selbst überlebensfähig ist“.

Vor einer Beschlussfassung forderte Hitscherich zu überprüfen, ob die Erträge aus der seit einiger Zeit auf dem Dach der Eishalle installierten PV-Anlage dem Betrieb der Halle zugute kommen. Danach soll das Thema erneut im Haupt- und Finanzausschuss behandelt werden.

Christine Tröger

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