Viele Gratulanten

Gott und den Menschen dienen

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Pater Georg Rota (Mitte) zelebriert die erste Messfeier in seiner Heimatpfarrei zusammen mit (v.l.) Pater William Webster, Ordensoberer Martin Ballestrem, Pfarrer Helmut Doll, Pfarrer Thomas Hagen, Martin Baranowski, (hinten v.l.) Diakone Helmut Epp und Georg Lechleiter.

Kempten – Nach 14 Jahren Pause konnte vergangenen Sonntag in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt erstmalig in Kempten wieder eine Primiz gefeiert werden. Mit einem großen Festzug holte Ortspfarrer Thomas Hagen den Primizianten von seinem Elternhaus ab.

Bei strahlendem Sonnenschein zelebrierte Rota mit seinen Ordensbrüdern Pater Martin Baranowski, Pater Konstantin Ballestrem, Pater William Webster sowie Pfarrer Thomas Hagen und Pfarrer Helmut Doll, seinen ersten Heimatgottesdienst. Auch die Diakone Helmut Epp und Georg Lechleiter waren zu der Messfeier erschienen.

Für Heiterkeit und Aufmerksamkeit sorgte Primizprediger Helmut Doll, als er den Primizianten während der Predigt mitten unter den Gästen platzierte. Denn so begründete er den ungewöhnlichen Ortswechsel, der Priester sei nicht aus dem Volk herausgehoben, sondern mitten hinein gestellt, um für Menschen in Nöten da zu sein.

Rota, der am 14. Dezember 2013 in Rom von Kardinal De Paolis zum Priester geweiht worden war, tritt ab sofort seinen Dienst in Neuötting an, wo er mit der dortigen Jugendarbeit betraut wurde. Er wolle Jugendliche im Miteinander mit auf einen kirchlichen Weg nehmen, erzählte der junge Geistliche.

Gastpfarrer Thomas Hagen berichtete von seinen zahlreichen Kontakten zum Orden der Legionäre Christi zu seiner Studienzeit in Rom und betonte, er habe es stets bewundernswert gefunden, mit welcher Geradlinigkeit die Legionäre ihren Glauben bezeugten. Schon die zwölf bis vierzehnjährige Ausbildungszeit sei ein Zeichen dafür, dass die jungen Menschen Gott zum Mittelpunkt ihres Lebens gemacht hätten.

Bürgermeister Josef Mayr überbrachte nach der Messfeier die Glückwünsche der Stadt. Die Mitfeier einer Primiz sei ein Stück Gnade, zeigte er sich überzeugt.

Auch Nachbarpfarrer Martin Weinreich und die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der Gemeinde gratulierten. Ulrich Schmiedt wies darauf hin, dass es in einer Gesellschaft, in der immer weniger von Gott die Rede ist, immer wichtiger sei, den Menschen in kirchlichen Räumen ein Gefühl des Willkommens zu geben.

Pater Rota dankte allen, die an seinem Fest mitgearbeitet hätten. Ein besonderer Gedanke galt dabei seiner Familie, die ihn eine fröhliche Spiritualität gelehrt habe. Den Geist des Aufbruchs bei seiner Primizfeier wolle er mit in seine künftige Ordensarbeit hinein nehmen.

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