Bauausschuss: Spielpark St.-Mang wird aufgehübscht

"Attraktiver Treffpunkt"

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Der Spielpark in St.-Mang soll auf Vordermann gebracht werden, so der Wille des Bauausschusses. Anregungen der Anwohner werden dabei berücksichtigt.

Kempten – Die Bauverwaltung hat sich die Kritik der Anwohner zu Herzen genommen und bei der Planung des Spielparks St.-Mang spontan umgeplant. Der Bauausschuss stimmte den Änderungen am Donnerstag einstimmig zu.

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung im Laufe der vergangenen Woche beklagten die Anwohner laut Betriebshofleiter Uwe Gail vor allem den erheblichen Lärm, der von dem Park ausgehe. „Vor allem auch deshalb“, so Gail, „weil sich die Nutzer weder an die vorgegebenen Nutzungszeiten halten noch beachten, dass das Befahren von Grünanlagen mit Autos und Zweirädern verboten ist.“ Daher habe der Betriebshof auf Anregung der Bürger beschlossen, sowohl dien westlichen Zugang als auch die Ausgänge in die Quiberonstraße für Fahrzeuge mittels Barrieren zu sperren. 

Darüber hinaus soll die Zufahrt von Westen künftig ausschließlich für den Verkehr von städtischen oder von der Stadt beauftragten Fahrzeugen freigehalten werden. 

 Mehr Toiletten? 

Der Wunsch der Nachbarn nach einer besseren Pflege des Parks und mehr Toiletten werde zunächst geprüft, so Gail weiter. Ebenfalls auf Anregung der Bürger werden der westliche Sandspielplatz und die Kleinkinderschaukel anders als in den ursprünglichen Planungen angeordnet. Seilkletterbereich und Holzkletteranlage werden dagegen wie geplant an dem Fußweg aufgestellt. Ein asphaltierter Weg, so Gail weiter, diene nicht nur der Erschließung, sondern sei durch seine Linienführung und Topographie und Oberflächengestaltung selbst ein Spielelement. „Ihn können Senioren genauso mit Rollatoren nutzen wie Kinder mit ihren kleinen Zwei- oder Vierrädern“, erläuterte Gail. 

Darüber hinaus sei am Ausgang Magnusstraße ein „attraktiver Treffpunkt“ geplant, der den Besuch des Parks schmackhaft machen soll. Kosten soll das Projekt nach derzeitigen Prognosen rund 200 000 Euro, die im Investitionsprogramm 2014 eingeplant sind. „Dieser Finanzrahmen wird durch die vorliegende Planung voll ausgeschöpft“, so Betriebshofleiter Gail.

Matthias Matz

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