Der Sulzberger Uli Leiner ist Direktkandidat für die Grünen

Für das Allgäu in den Landtag

+
Biobauer Uli Leiner tritt für die Grünen bei der Landtagswahl an.

Sulzberg/Oberallgäu – Der Sulzberger Biobauer Uli Leiner tritt für die Grünen bei der Landtagswahl im Stimmkreis Lindau-Sonthofen als Direktkandidat an.

Der 60-Jährige wurde von den Kreisverbänden Oberallgäu und Lindau nach dem überraschenden Tod von Adi Sprinkart (der Kreisbote berichtete) nachnominiert. 

Leiner, der seit 2002 für die Grünen im Kreistag sitzt, tritt auf dem letzten Listenplatz an; so musste die Landtagsliste der Grünen nicht neu aufgestellt werden. Bereits 2003 hatte Leiner für den Landtag kandidiert. In diesem Jahr wird er den Wahlkampf gemeinsam mit dem oberallgäuer Landtagsabgeordneten Thomas Gehring gestalten. Als Biobauer, der seit 1990 einen eigenen landwirtschaftlichen Pachtbetrieb mit Milchziegenhaltung, Käserei und Direktvermarktung auf dem Kemptener Wochenmarkt führt, ist für Leiner die Regionalvermarktung ein wichtiges politisches Thema. 

Deshalb engagiert er sich auch seit langem in dieser Richtung, so ist er seit dessen Gründung Mitglied im Bioring und war dort auch vier Jahre lang Vorstand. Auch im Bauernmarktverein Kempten/ Oberallgäu, dessen Ziel die Regionalvermarktung ist, war er sechs Jahre Vorstand. Leiner war zudem Sprecher des 5b Programms zur Stärkung des ländlichen Raumes. Auch die Altenpolitik liegt Leiner sehr am Herzen, ist er doch seit langem in vielen Stiftungen aktiv. Der Ehemann und Vater dreier erwachsener Kinder ist Beirat in der Allgäu Pflege und sitzt als Kreisrat in der Kreisspitalstiftung Kempten und der Distriktspitalstiftung Sonthofen. 

 In dieser Funktion ist der 60-Jährige auch Mitglied des Ausschusses für Kreisentwicklung sowie des Zweckverbandes Landwirtschaftsschule Kempten und des Zweckverbandes Sparkasse Allgäu. Bildungspolitik ist in Leiners Augen eines der wesentlichen Themen, jedoch sei dies das „Lieblingsthema” seines Kollegen Thomas Gehring. 

"Fehler gemacht" 

„Man hat am Anfang Fehler gemacht, hat sich auf die Experten verlassen”, sagt Uli Leiner zum aktuellen Thema Rinder-Tuberkolose. Eine Untersuchung der Tiere sei aber unerlässlich, die erkrankten Tiere müssten raus aus den Ställen; alles andere wäre fahrlässig, so die Meinung des Biobauern. Eine tragfähige Untersuchungsmethode sei nun vonnöten. Der Landtagskandidat sagt weiter, dass es verständlich sei, dass die Landwirte aufgebracht sind über die Untersuchungen der Rinder. „Es kann keiner was dafür”, dass die Krankheit ausgebrochen sei, betont er weiter. Jedoch sei es nun „unausweichbar”, dass die Bestände frei vom Tuberkolose-Erreger sind.

Eva Veit

Auch interessant

Meistgelesen

Feiern verbindet
Feiern verbindet
Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz
Indien trifft Allgäu
Indien trifft Allgäu

Kommentare