Gefahrgutzug Allgäu probt den Ernstfall

Übungseinsatz

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Die Schutzanzüge werden angelegt, bevor man sich den Unfallfahrzeug nähert. Der Schutz der Helfer ist ein wichtiger Punkt der Übung.

Isny – Ein möglicher Gefahrenhintergrund war für den Gefahrgutzug Allgäu jetzt nicht schwer zu finden, um den Ernstfall zu proben.

In Isny am Galgenbühl, nicht weit vom Gasthof Schäferhof und der Argen, war ein Pkw in einen Tanklastzug gefahren. Die Isnyer Wehr war als erste vor Ort und stellte fest, dass aus dem Tanklastzug verdünnte Essigsäure auslief. Also eine Sache für den Gefahrgutzug. Zum Gefahrgutzug Allgäu gehören die Abteilungen aus Isny, Leutkirch, Bad Wurzach und Amtzell, die schnellstens die „Unfallstelle“ anfuhren und wie aus dem Lehrbuch für Gefahrgut Einsätze und Entsorgung vorbereitete. Die „Verletzten“ waren schon abtransportiert und die Mannschaften in Schutzanzügen und mit Atemmaske bemühten sich um den beschädigten Tankzug. 

Die auslaufende Säure wurde aufgefangen und in den 8000 Liter fassenden Lastwagen der Feuerwehr mit seinen Kunststoffbehältern umgeladen. Da der untere Abfüllstutzen nicht erreichbar war wurde über die Einfüllklappen abgepumpt. Eine Szene, wie sie fast täglich irgendwo auf Deutschlands Straßen passiert. Nach ca. drei Stunden Einsatz war die Ausrüstung zur Dekontaminierung der Einsatzkräfte wieder in den Fahrzeugen verstaut und die Wehren konnten abrücken.

Manfred Schubert

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