Schüler setzen sich mit Technologie des 21. Jahrhunderts auseinander

Faszination Nanotechnologie

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(v.li.) Dominik Tartler, Philipp Wrenger und Simon Koch der Klasse 9b beim Experimentieren.

Kempten – Im Juni sind die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Carl-von-Linde-Gymnasiums erstmals in die Welt der kleinsten Teilchen, in die Nanotechnologie, eingetaucht. Beim Schulbesuch der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) erfuhren sie von Wissenschaftlern und Doktoranden der IJF, welches Potential in diesen sogenannten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts steckt und in welchen Bereichen des alltäglichen Lebens sie bereits heute zum Einsatz kommen.

Neben grundlegenden Infos zum Thema hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und verschiedene Experimente durchzuführen. „Die Thematik ging über das Unterrichtswissen hinaus“, erklärte Chemielehrerin OstR Susann Winkler am vergangenen Dienstagvormittag, als die jungen Forscher ihre Ergebnisse der Themenfelder vorstellten, die sie in Gruppen erarbeitet hatten. So informierte ein Team seine Mitschüler über einen DNA-Nanoroboter, der gezielt Krebszellen angreifen soll. Andere Gruppen präsentierten ihre erarbeiteten Ergebnisse zu Nano-Autoreifen, Nanolack, Nanopartikeln in Kosmetik und Lebensmitteln. Am Ende ging es wieder in den Chemiesaal, um dort nochmals zu experimentieren.

Was ist Nanotechnologie?

„Nano“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zwerg. In der Nanotechnologie wird mit Bausteinen gearbeitet, die sehr, sehr klein sind. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter. Nanotechnologie ist die gezielte Konstruktion in atomaren und molekularen Dimensionen. Heute werden Nanopartikel in nahezu allen wirtschaftlichen Bereichen eingesetzt und bieten eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten, die zu neuen Produkten oder verbesserten Produkteigenschaften führen, wie z.B. resistenter Lack oder flexible Displays.

Lea Stäsche/kb

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