"Hörnerwetzen" der Narrenzunft "Lachende Kuh" im Stall vom Haldenhof

Auftakt zur kurzen Fasnetsaison

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Zunftmeister Frank Müller begrüßte seine „Lachenden Kühe“ zum „Hörnerwetzen“ im ehemaligen Stall des Haldenhofs.

Isny/Neutrauchburg – Bevor die Narrenzunft „Lachende Kuh“ in jedem Jahr in die Fasnetsaison startet, kommt es zum traditionellen „Hörnerwetzen“, der Gelegenheit, der Vorstandschaft noch einmal in Erinnerung zu führen, wie sehr sich die alemannische Fasnet vom Karneval unterscheidet. Alles ist darauf ausgerichtet altes Brauchtum zu erhalten und für die Umzüge im Lande gut gerichtet zu sein.

So geht es auch dem Zunftmeister Frank Müller und seiner Stellvertreterin Gabi Prestele. Gleich zu Beginn wurden die einzelnen Masken und die dazu gehörige Kleiderordnung vorgestellt. Kuhschwänzler, bunte Kühe, neue Kühe, Stallhexen, Kuhtreiber und Zunfträte haben genaue Vorschriften einzuhalten. Auch das Verhalten bei den Fahrten mit dem Bus und bei den Umzügen unterliegt bestimmten Regeln. Das ist nicht nur reine Gaudi, sondern wird von den Narren durchaus ernst genommen.

Bei den Busfahrten wird sich nichts besonderes ändern. Die Haltestellen und Abfahrtstellen sind gleich geblieben. Der Rathaussturm am 4. Februar um 17 Uhr wird sich heuer ein wenig anders gestalten, da die Guggenmusik wegen anderer Termine daran nicht teilnehmen wird und auch der „Weiberball“ wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Nach Meinung des Vorstandes war er einfach zu schwach besucht. Der Seniorenball am 29. Januar ab 14 Uhr und der Kinderball am 5. Februar ab 14 Uhr im Isnyer Kurhaus werden aber stattfinden.

Schon am Dienstag, 9. Februar, um 13.30 ist der Fasnetspaß fast vorbei. An diesem Tag findet aber noch der große Fasnetumzug in Isny und buntes Treiben an verschiedenen Plätzen der Stadt statt. Der Zunftmeisterempfang ist in diesem Jahr im Vorstadtadler und beginnt vor dem Umzug um 10 Uhr.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt wurden Ehrungen ausgesprochen. Von fünf Jahren der Zugehörigkeit bis hin zum 45-jährigen Jubiläum von Anton Prestele war wieder alles dabei.

Dann wurde es noch für kurze Zeit ernst, als Frank Müller die Änderung der Zunftsatzung vortrug. Abgestimmt darüber wird dann bei der Jahreshauptversammlung. Auf der Website der „Lachenden Kuh“ kann man den Text noch einmal in Ruhe lesen und auch der Plan der Umzugsteilnahmen ist dort veröffentlicht.

Manfred Schubert

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