OB Netzer macht Druck

OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) lässt nicht locker: Erneut hat sich das Stadtoberhaupt jetzt wegen des Ostbahnhofs an Klaus-Dieter Josel, Konzernbeauftragter der Bahn für Bayern, gewandt. Vor dem Hintergrund des neuen Fahrplans sei eine Kreuzungsmöglichkeit in Kempten-Ost unbedingt erforderlich, appellierte Netzer.

In seinem Schreiben an Josel verweist Netzer einmal mehr darauf, dass die wiederholte Forderung der Stadt nach einer Reaktivierung der Kreuzungsmöglichkeit am Ost-Bahnhof (der KREISBOTE berichtete mehrfach) gerade vor dem Hintergrund des neuen Fahrplans noch dringlicher sei. Denn bisher seien die Forderungen der Stadt nach mehr Pünktlichkeit schlicht und ergreifend durch eine Verlängerung der Fahrzeiten erreicht worden. Dadurch habe sich die Fahrzeit allein auf der Strecke Kempten/Ulm um 15 bis 20 Minuten verlängert, rechnet der OB in seinem Schreiben vor. „Anschlusszüge werden dann teilweise nicht mehr erreicht, weil die Züge in Memmingen etwa 15 Minuten Aufenthalt haben“, so Netzer. „Dieser neue Fahrplan ist für die Region Allgäu in höchstem Maße unbefriedigend. Er entspricht in keinster Weise unseren Vorstellungen von einer leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Schienenverkehrsanbindung“, kritisiert das Stadtoberhaupt weiter. Mit einer Kreuzung im Kemptener Osten könnten hingegen die Fahrtzeiten verkürzt, die Pünktlichkeit erhöht und der Anschlussknoten Kempten erreicht werden. „Daher ist die Wiederherstellung der Kreuzungsmöglichkeit für eine verlässliche und leistungsfähige Bahnanbindung der gesamten Region Allgäu von großer Bedeutung“, betonte Netzer gegenüber Josel. Nicht zuletzt deshalb will das Stadtoberhaupt auch die Allgäuer Landtagsabgeordneten für sein Anliegen mobilisieren.

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