Schnelle Hilfe

Apostel unterstützen Hilfsfonds

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3000 Euro als Spende von der Neuapostolischen Kirche Kempten für den „Allgäuer Hilfsfonds”. Da freute sich der Vorsitzende Gebhard Kaiser (Mitte) und versicherte den Gebern, Bischof Jürgen Gründemann (links) und Bezirksvorsteher Harald Hiltensberger, dass mit dem Geld schnell und unbürokratisch geholfen wird.

Kempten – Niemand ist davor gefeit, dass ihm das Schicksal aus heiterem Himmel übel mitspielt. Ein Autounfall, ein Wohnungsbrand, die Diagnose einer schweren Erkrankung – schnell kann es passieren, dass man mit einer scheinbar aussichtslosen Lebenssituation überfordert ist.

Gut, wenn es dann eine helfende Hand gibt wie den „Allgäuer Hilfsfonds”.

Der „Allgäu Hilfsfonds e.V.” ist eine Organisation, deren Ziel es ist Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Um helfen zu können, muss ein solcher gemeinnütziger Verein mit finanziellen Mitteln, sprich Spenden, ausge- stattet sein. Der Vorsitzende des „Allgäuer Hilfsfonds”, Landrat Gebhard Kaiser (CSU), freute sich am Montagnachmittag, als ihm Bischof Jürgen Gründemann von der Neuapostolischen Kirche für seine Hilfsorganisation eine Spende in Höhe von 3000 Euro im Verwaltungsgebäude des ZAK überreichte. Anlass für diese Spende ist das erste weltweite Erscheinen eines Katechismus der Neuapostolischen Kirche. Ein Werk, das rund 520 Seiten umfasst, und in dem die Glaubeslehre, das Glaubensbekenntnis sowie die Glaubensgrundsätze der Neuapostolischen Kirche niedergeschrieben sind. „Mit der Veröffentlichung dieses Buches entwickelt sich die Neuapostolische Kirche von einer Wort- zu einer Schriftkirche”, so Bischof Gründemann beim Übergabetermin in Ursulasried.

Dieses Werk, so Gründemann weiter, soll als Grundlage für Diskussionen mit den anderen großen Kirchen dienen. „Unser Ziel ist es, das Leben und Werk Jesu Christi in die Öffentlichkeit zu tragen und durch gute Taten Zeichen zu setzen. 150 Jahre Apostolische Kirche, ein Glaube, ein Ziel – das ist unser Bestreben”, so Bischof Jürgen Gründemann anlässlich der Spendenübergabe an den Hilfsfonds.

Christliche Werte leben

Diese Worte christlicher Nächstenliebe stießen bei Landrat Kaiser auf offene Ohren, ist doch der Vorsitzende des „Allgäuer Hilfsfonds” selbst ein gläubiger Katholik, der laut eigener Aussage durch seine langjährige Zugehörigkeit zum Kolpingwerk in seinem christlichen Glauben geprägt wurde. Beide, Bischof Gründemann wie Landrat Kaiser, betonten die Bedeutung christlicher Werte im Alltag und die außerordentliche Wichtigkeit, diese auch im Alltgasleben praktisch umzusetzen. Schwerpunkt müsse es sein, wieder die Familie als „Keimzelle” jeder Gesellschaft in den Blickpunkt zu rücken.

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