Neue Autos für die Feuerwehr

Freuten sich über die Aufrüstung der Kemptener Feuerwehren: Stadtrat Peter Wagenbrenner (v.l.), Stadtbrandrat Andreas Hofer, die Einheitsführer Frank Freudling, Löschgruppe 14 Leubas, Karl Sommer, Löschgruppe 15 Sankt Lorenz, Hans-Peter Scharm, Löschzug 2 Hauptwache, Richard Gläßer, Löschzug 1 Hauptwache und OB Dr. Ulrich Netzer. Foto: Tröger

Stattlich aufgereiht standen vier neue Fahrzeuge für den Einsatzdienst der Kemptener Feuerwehren vergangene Woche bereit. Nachdem sie von den Löschgruppen 14 (Leubas) und 15 (St. Lorenz) sowie den Löschzügen eins und zwei (Feuerwache) bereits genutzt werden, übergab sie OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) nun auch offiziell an die Führungskräfte. Insgesamt 275 000 Euro hat die Stadt Kempten in die vier Fahrzeuge investiert.

„Viele unserer vorhandenen Fahrzeuge sind in die Jahre gekommen und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand“, freute sich Netzer umso mehr, damit den begonnen Weg „Mehr Qualität statt Quantität“ weiter zu verfolgen. Drei neue Mehrzweckfahrzeuge des Typs Mercedes Sprinter CDI 315 sollen als „Allrounder“ den Transport von Personal und Gerätschaften sicherstellen. Sie verfügen über jeweils acht Sitzplätze und einen Laderaum mit Auffahrrampe für Gerätemodule auf Rollcontainern. Um auch als Abschnittsführungsstelle einsetzbar zu sein, wurden die Fahrzeuge mit einem klappbaren Besprechungstisch und abgesetztem Funksprecharbeitsplatz inklusive der nötigen Stromversorgung ausgestattet. Den besonderen Anforderungen im Stadtteil Heiligkreuz entsprechend, ist das Mehrzweckfahrzeug für die Löschgruppe 15 mit einem Allradantrieb ausgestattet. Erstmals steht in Kempten nun auch ein auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Kleinalarmfahrzeug (KLAF) zur Verfügung. Der Fiat Ducato Maxi ist über einen Kofferaufbau sowohl für eine feste als auch eine individuelle Beladung mit Feuerwehr-Technik durch Rollcontainer geeignet. Vier der insgesamt fünf Geräteräume befinden sich seitlich hinter Aluminium-Rolladen-Verschlüssen, einer wird mit Rollcontainern über die Aluminium-Heckklappe be- und entladen. Das für drei Personen konzipierte und mit einem elektrisch-pneumatischen 12-Volt-Xenon-Lichtmast ausgestattete Fahrzeug ist neben logistischen Aufgaben vor allem für kleinere technische Hilfeleistungen wie Türöffnungen, kleineren Unfällen, Sturmschäden, Wassereinbrüchen in Kellern, der Beseitigung von Wespennestern oder Ölspuren und ähnliches einsetzbar. Mit weiters insgesamt 13 Gerätemodulen auf Rollcontainern und acht Rollcontainern für den Nachschub „wird nun auch das Logistikkonzept aus der Feuerwehrsbedarfsplanung umgesetzt“, Damit soll, so Netzer, „zukünftig auch der Nachschub im Bereich des Einsatzdienstes aber auch für den täglichen Betrieb der Feuerwehr sichergestellt werden“.

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