Neue Führung

Martina Dufner-Wucher aus Krugzell ist seit Anfang dieser Woche Werksleiterin des Kommunalen Eigenbetriebs „Tourismus und Veranstaltungsservice“. Zusammen mit Tourismuschef Heinz Buhman leitet sie das neu gegründete Unternehmen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Allgäuer Festwoche und die städtischen Veranstaltungshäuser. Kürzlich hat der Stadtrat sie offiziell bestellt.

Über 80 Bewerber gab es für den Posten, erklärte Verwaltungsreferent Peter Riegg im Stadtrat. Ein strenges Bewerbungsverfahren mit persönlichen Gesprächen und ausgeklügelten Eignungstests musste sie durchlaufen. Die 43-jährige zweifache Mutter hat eine Lehre bei der Agentur für Arbeit absolviert und später Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Tourismus studiert. Zuletzt war die gebürtige Freiburgerin stellvertretende Leiterin des Stiftungsamts in Kempten. Die Stelle der Co-Werksleiterin war im Februar neu ausgeschrieben worden, nachdem die Ursprüngliche Kandidatin, Christina Lorrai, aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hatte. Lorrai wäre aus Köln nach Kempten gekommen, mit Dufner-Wucher haben Verwaltung und Stadtrat nun ein Eigengewächs verpflichtet. Der KREISBOTE hat mit der neuen Festwochen-Organisatorin gesprochen. Frau Dufner, mit Ihnen wird nun doch eine Kraft aus der Kemptener Stadtverwaltung künftig die Allgäuer Festwoche und die Veranstaltungshäuser managen. Hatten sie sich auf die erste Ausschreibung gar nicht beworben? Dufner-Wucher: „Nein, beim ersten Mal nicht. Das ist ein bisschen an mir vorbei gegangen. Ich habe aber mittlerweile an dem Trainee-Programm mit Veranstaltungen vom vergangenen Mai bis in den Winter hinein teilgenommen. Das hat mich dann dazu bewogen, mich im Februar zu bewerben, als die Stelle erneut ausgeschrieben wurde.“ Sind Sie bereits in die Organisation der diesjährigen Festwoche involviert? Dufner-Wucher: „Natürlich sind die Vorbereitungen schon in vollem Gange. Ich bin jetzt bei allen Sitzungen und wichtigen Besprechungen dabei, muss mich aber erst noch einarbeiten.“ Heinz Buhmann kümmert sich künftig um den Tourismus, Sie sich um Festwoche und Veranstaltungshäuser. Wo sehen Sie die Chancen der Neuorganisation als Kommunaler Eigenbetrieb und der Doppelspitze? Dufner-Wucher: „Die Chance ist, dass sich jetzt jeder auf seinen Bereich konzentrieren kann. Zusammenarbeit ist auch notwendig, aber sowohl Tourismus als auch Veranstaltungsmanagement haben sich weiterentwickelt. Es ist nötig geworden, dass jeder Bereich seine Themen weiter voranbringen kann.“ Was für neue Ideen haben Sie in Bezug auf die Allgäuer Festwoche und die Veranstaltungshäuser? Dufner-Wucher: „Ich war zuletzt fünf Jahre im Stiftungsamt. Ich muss erst sehen, wie die Abläufe in den Veranstaltungshäusern sind. Ein wichtiger Punkt wird aber sicherlich die Vermarktung sein. Die Allgäuer Festwoche ist eine attraktive Veranstaltung. Ich werde sie mir heuer gezielt anschauen und mir dann in Ruhe Gedanken machen. Sie ist auf einem hohen Niveau angelangt, für mich gilt natürlich, das auch beizubehalten.“ Frau Dufner, ich danke Ihnen für das Gespräch.

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