Claudia Schlosser ist neue Leiterin der Grundschule an der Fürstenstraße

Zurück zu den Wurzeln

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OB Thomas Kiechle (li.) begrüßte am Dienstagnachmittag die neue Leiterin der Grundschule an der Fürstenstraße, Claudia Schlosser, im Rathaus.

Kempten – „Es schließt sich ein Kreis“, meinte Claudia Schlosser, neue Leiterin der Grundschule an der Fürstenstraße, bei ihrer offiziellen Vorstellung am Dienstagnachmittag im Rathaus. Ihre ersten beiden Schuljahre habe sie als Kind in eben dieser Schule verbracht und voraussichtlich wird sie auch dort ihre „Schulzeit“ beenden.

Bevor die 57-Jährige vor zwei Wochen ihren Dienst an der Fürstenschule angetreten hat, war sie schon an einigen anderen Kemptener Grundschulen tätig. Nachdem sie circa zehn Jahre in Augsburg unterrichtet hatte, begann sie ihre Lehrerzeit in Kempten an der Nordschule als mobile Lehrkraft. Danach folgten 18 Jahre Lindenbergschule und zuletzt fünf Jahre Suttschule, an der sie stellvertretende Schulleiterin war.

Außerdem fungiert die dreifache Mutter als Kooperationsbeauftragte der Kindergärten und Schulen der Stadt. Ziel dieser Kooperationen ist, den Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule möglichst reibungslos zu gestalten. Dafür bieten die Schulen Kooperationsstunden an, das heißt, Stunden, in denen die Kindergartenkinder die Schule besuchen, oder die Lehrer besuchen den Kindergarten. „Diese Kooperationen laufen an allen Grundschulen in Kempten“, so Schlosser.

„Sie sind nun Leiterin einer der schönsten Schulen, die wir in der Stadt haben. Die Schule hat viel Charme“, meinte OB Thomas Kiechle, der die Fürstenschule als „wichtige Schule“ bezeichnete, die in ihrem Bestand gesichert sei.

Sie sei aus eigenem Wunsch an die Fürstenschule gewechselt, so Schlosser. Angesprochen habe sie der Slogan „Schule mit Herz“, denn sie habe ein großes Herz. Eine Aufgabe, die ihr gefällt, sei auch die Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund. „Mir ist wichtig, dort was zu bewegen“, betonte sie. Von den rund 180 Schülern der Fürstenschule haben rund 60 Prozent Migrationsanteil. Um diese Zahl zu relativieren, führte Schulreferent Benedikt Mayer an, dass jedes zweite Kind, das in Kempten geboren werde, Migrationshintergrund habe.

„Die Schule ist gut aufgestellt“, so der erste Eindruck der neuen Schulleiterin, die die Nachfolgerin von Pirmin Müller ist, der zum Schulhalbjahr in den Ruhestand verabschiedet wurde (der Kreisbote berichtete).

Melanie Weidle

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