Aus dem Werkausschuss 

Neue Weihnachtsbeleuchtung 

Auch für den Kemptener Weihnachtsmarkt ist eine neue Beleuchtung geplant.
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Auch für den Kemptener Weihnachtsmarkt ist eine neue Beleuchtung geplant.

Kempten – Das Thema Weihnachtsbeleuchtung kehrt immer wieder auf die Tagesordnung zurück. Da auch jetzt wieder Erneuerungen beschädigter Lichterketten und Leuchtelemente notwendig werden, sei, so Martina Dufner, Leiterin des Kemptener Messe- und Veranstaltungsbetriebs, ein günstiger Zeitpunkt gekommen, ein Gesamtkonzept zu erstellen. 

Die Akteure City-Management, Kempten Tourismus und Kempten Messe- und Veranstaltungsbetrieb, die bislang „jeder für sich“ zur Weihnachtsbeleuchtung beigetragen haben, sollen im Zuge der Ausgestaltung eines Veranstaltungskonzeptes zur Winterzeit, wie es vom Beirat für Tourismus und Stadtmarketing angeregt worden war, auch ein gemeinsames Beleuchtungskonzept erstellen.

Mögliche Bausteine eines solchen Konzeptes beinhalten die Beleuchtung der Fußgängerzone, der nördlichen Innenstadt, des Weihnachtsmarktes auf dem Rathausplatz und auf dem St. Mang-Platz, der künftig in den Markt stärker einbezogen werden soll. Aufgabe der Beleuchtung sei auch, so Dufner, eine Verbindung zwischen beiden Plätzen zu schaffen.

Außerdem gehöre zum übergeordneten Gesamtkonzept das „Winterleuchten“ im Stadtpark. Dieses könne durch eine Eislaufbahn an der Rückseite des Zumsteinhauses und einen zusätzlichen Wintermarkt ergänzt werden. Ziel sei, „Kemptens Attraktivität in den Wintermonaten“, auch nach der Weihnachtszeit, für Besucher zu erhöhen. CSU-Stadtrat Helmut Berchtold verwies auf die Möglichkeiten der Besucherlenkung, die dann entstehe, wenn man „Profis einschaltet“. So könnte es gelingen, „Leute dort reinzubringen“, wo aktuell wenig Besucher zu verzeichnen seien. Klaus Knoll (Freie Wähler) verwies auf die Gerberstraße, die in diesem Zuge eingebunden werden könne. Peter Wagenbrenner (CSU) wünschte, die König-Ludwig-Brücke ebenfalls zu berücksichtigen. Joachim Saukel (FW) erhofft sich durch das Konzept eine Möglichkeit, „der angespannten Situation entgegenzutreten“, und durch zunehmende Besucherzahlen höhere Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt. Erna-Kathrein Groll (Grüne) nannte die Pläne ein „schönes Wunschkonzert“, appellierte aber auch, den Energieverbrauch im Blick zu behalten. Sie fände es besser, klein anzufangen und das Projekt wachsen zu lassen. Außerdem müsse, wie ihre Parteikollegin Gertrud Epple anmerkt, auch der Tier- und Naturschutz mitgedacht werden, um die Winterruhe nicht zu gefährden.

Der Werkausschuss entschied einstimmig, sowohl die Planungen zum „Winterkonzept“ weiterzuführen, als auch die Neuausrichtung der Weihnachtsbeleuchtung zu gestalten.

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