Erweiterungsbau 

Zuwachs bei der BSG-Allgäu

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Ende diesen Jahres soll der neue Trakt am Verwaltungsgebäude der BSG-Allgäu fertiggestellt sein.

Ende der 1960er Jahre entstand das Verwaltungsgebäude der BSG-Allgäu Im Oberösch 1 in Kempten-Sankt Mang. 1994 wurde es um die oberste Etage aufgestockt. Die insgesamt 1200 Quadratmeter Bürofläche teilen sich inzwischen 75 der insgesamt 100 Mitarbeiter.

In Büros, die eigentlich für zwei Mitarbeiter konzipiert sind, „sitzen teilweise drei bis vier“, verdeutlicht Marketingleiter Manuel Burkart die beengten Verhältnisse. Das soll anders werden, was bereits kaum zu übersehen ist.

Seit Mitte letzten Jahres ist direkt neben dem Bestandsgebäude ein neuer Erweiterungsbau im Entstehen. Er soll weitere 600 Quadratmeter an Büroflächen bieten – mit der Option später noch ein Stockwerk drauf zu setzen, für den Fall, dass die laut Vorstand Tanja Thalmeier kontinuierlich „positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen“ der Bau- und Siedlungsgenossenschaft auch weiterhin anhält. Nicht nur der Aufsichtsrat stehe der Erweiterung „sehr positiv gegenüber“, auch die Mitarbeiter „freuen sich alle schon darauf“, wenn es bald genug Büros und Besprechungsräume geben wird. Ende 2017 soll der neue Trakt fertiggestellt sein. Die neue Verteilung der Arbeitsplätze steht dagegen bereits, was ein rechtes „Puzzle“ gewesen sei, um keine Abteilungen auseinanderreißen zu müssen und auch, dass der Verkauf im Erdgeschoss des Neubaus untergebracht werden konnte, weil es dort einen barrierearmen Zugang geben werde, wie Burkart erklärt. „Aber es ist gelungen.“ So wird auch der Konferenzraum künftig nicht mehr im zweiten Obergeschoss des Altbaus sein, sondern im barrierearm zu erreichenden Erdgeschoss des neuen Gebäudes, in den neben der Verkaufsabteilung auch die Technik ziehen soll. Hausverwaltung, Eigentumswohnungsverwaltung, Rechnungswesen und Geschäftsleitung verbleiben im alten Verwaltungsgebäude, das allerdings „heller“ werden soll mit kundenfreundlichen und ansprechenden Räumen, unter anderem für Gespräche mit Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern. Verbunden werden beide Baukörper mit einem gläsernen Gang, der über der Wiese schwebt. Die Identität des Bestandsgebäudes soll erhalten, beziehungsweise fortgeführt werden, weshalb die neue Fassade ähnlich der des alten Gebäudes sein werde, geht Burkart auf Details ein. Was die Planung „etwas komplizierter gemacht hat“: Unter dem Erweiterungsbau befindet sich eine bereits bestehende Tiefgarage, „deren Einfahrt jetzt im Gebäude liegt“ und auch ein Bach sei plötzlich noch aufgetaucht, der nicht bekannt gewesen sei. „Es ist eine sehr sinnvolle Maßnahme, damit die Mitarbeiter ordentlich untergebracht sind, aber auch für die Mitglieder und Sitzungen“, steht Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Schiek voll hinter der Neubau-Entscheidung. Und damit alle Interessierten etwas davon haben, kündigte Burkart für nächstes Jahr einen Tag der offenen Tür an, „eventuell in Kombination mit dem Sommerfest“. 

Christine Tröger

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