Ein gutes Bindeglied

Michael Kral ist neuer Leiter des städtischen Betriebshofs

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OB Thomas Kiechle (re.) freut sich, dass mit Michael Kral (li.) ein Mann mit „Führungsqualität und menschlicher Qualität“ als neuer städtischer Betriebshofsleiter gefunden wurde.

Kempten – Michael Kral ist bei der Stadt Kempten ab sofort der Herr über 67 Kilometer Bäche im Stadtgebiet, 300 Kilometer Straße, 80 Spiel- und 30 Bolzplätze sowie 33 Brunnen. Der 53-Jährige ist der neue Leiter des städtischen Betriebshofs und tritt damit die Nachfolge von Uwe Gail an.

Kral ist kein Unbekannter bei der Stadt Kempten. Bereits seit 2001 ist er Mitarbeiter im Amt für Tiefbau und Verkehr, seit einigen Jahren stellvertretender Amtsleiter. Zuvor war er nach seinem Fachabitur zwölf Jahre lang bei der Bundeswehr und schloss daran ein Bauingenieursstudium an. Nach zwei Jahren in der freien Wirtschaft trat er eben 2001 seinen Dienst bei der Stadt an, berichtete er am Montagnachmittag bei seiner offiziellen Vorstellung im Rathaus.

In den vergangenen Jahre hatte Kral für einige für die Stadt wichtigen Projekte die Projektsteuerung inne. Zum Beispiel für die Neugestaltung des Hildegardplatzes, den Bau der Nordspange und aktuell die Sanierung der König-Ludwig-Brücke. Dieses Projekt wird er auch weiterhin steuern, denn trotz des neuen Postens als Betriebshofleiter behält er die stellvertretende Amtsleitung im Tiefbauamt. Für das operative Geschäft des Betriebshofes hat er deshalb einen Betriebs- und Verwaltungsleiter als Unterstützung an seiner Seite.

„Der Betriebshof ist die Schnittstelle zum Bürger (80 Prozent der Bürgeranfragen gehen laut Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann an den Betriebshof). Wir sind froh, dass wir jemanden gefunden haben mit beruflicher Erfahrung und jemanden, der die Stadt und die Mitarbeiter gut kennt. Ich persönlich halte viel von Herrn Kral“, so OB Thomas Kiechle.

Kral, der in seiner Freizeit gerne mit seiner Frau und seinen zwei Kindern (Sohn 19 Jahre, Tochter 16 Jahre) Laufen, Radeln, Wandern oder Tennis spielen geht, ist vor allem die gute Außenwirkung des Betriebshofs wichtig. Er möchte künftig die Bevölkerung permanent über die anstehenden Maßnahmen auf der Webseite der Stadt Kempten informieren, so wie es zum Beispiel auch bei der König-Ludwig-Brücke gemacht werde.

Der 53-Jährige freut sich auf die neue Aufgabe. „Das sind alles Themen, die mir nicht fremd sind“ und trotzdem sei die Leitung des Betriebshofs etwas Neues und eine Herausforderung, da es sich um die größte Abteilung der Stadt Kempten (120 Mitarbeiter) handle. Dadurch dass er die stellvertretende Amtsleitung im Tiefbauamt behalte, sieht er sich als gutes Bindeglied für das Miteinander von Tiefbau und Betriebshof.

Zu den Aufgaben im Betriebshof gehören die Pflege der Grünanlagen, der Winterdienst, die Unterstützung bei Veranstaltungen (Allgäuer Festwoche, Radtag, Stadtfest), die Pflege der Gewässer dritter Ordnung (Bäche) und vieles mehr. Kral wird die Abläufe nun erst einmal beobachten und dann eventuell Veränderungen zur Optimierung anstreben. „Es wird nicht alles neu werden, aber besser“, meinte er abschließend.

Melanie Weidle

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