Neuer Schwung

Bewegung kommt nicht nur in die Entwicklung des Allgäuer Brauhausgeländes. Auch im benachbarten Zentralhaus und Illerkauf scheint die Zeit des Stillstandes zu Ende zu gehen. Schon im Sommer soll neues Leben in den Illerkauf einkehren.

Mit dem Illerkauf „wird es in Kürze beginnen“, teilte Projektentwickler Dennis Rossing von der Rosco-Unternehmensgruppe dem KREISBOTE am vergangenen Donnerstag auf Anfrage mit. „Das Konzept hat sich einfach überlebt und das wollen wir beheben“, sieht er den richtigen Weg in einem „ganzheitlichen Ansatz“. „Übergreifendes Denken“ sei hier gefragt, lobte er die „sehr gute, konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt“ durch alle Hierarchien hindurch. Völlig neues Innenleben Eine „komplette Umgestaltung innen“ und gestalterische Verbesserungen außen sollen den Illerkauf ab Mitte dieses Jahres wieder zu einem Ort machen, den Menschen gern aufsuchen. Um fünf Millionen Euro will die Rosco-Gruppe laut Rossing dafür in die Hand nehmen. Um „kein Flickwerk“ mehr zu haben, werde auch der „wenig schöne Anbau“ am Durchgang zur Scheibenstraße in eine „mit dem Gebäude korrespondierende Gestaltung“ integriert. Zum im Illerkauf verbleibenden Drogeriemarkt und Optiker „wird sich ein sehr attraktiver Mieter mit textillastigem Sortiment niederlassen“, hielt sich Rossing mit dem Namen noch bedeckt. Damit sich dieser auf dem gesamten Obergeschoss ausbreiten könne, werde der Asia-Laden in die Unterführung umziehen, die an „Attraktivität und Sicherheit“ gewinnen soll. Qualität mit Wohlfühlfaktor will Rossing anbieten, denn für ihn ist „der Kunde nicht König, sondern Kaiser“. Mit einer „tollen Konzeption“ soll auch das Zentralhaus bis „spätestens zum Weihnachtsgeschäft 2011“ zu neuem Leben erweckt werden. Zur Aufwertung des Hotelbereichs durch Umgestaltung und einer komplett neuen Lobby, soll ein ansprechendes Angebot aus Einzelhandel und Dienstleistung das Publikum locken. Ob der „unschöne Baukörper“ des Zentralhauses umgestaltet „oder durch einen neuen ersetzt“ werde, sei noch nicht letztendlich geklärt, meinte Rossing, der hier mit Investitionen im zweistelligen Millionenbereich rechnet. In jedem Fall werde es eine „stadtplanerisch attraktive Lösung geben“. Als eine „echte Landmarke“ sieht Rossing den „Allgäu Tower“, der praktisch von allen Ecken aus sichtbar sei. „Es gibt keine bessere Lage in der Stadt“, blickte er überaus optimistisch in die Zukunft des Standortes.

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