Neuer Verein

Den ersten Satzungsentwurf für den neu zu gründenden Verein „Region Adelegg e.V.“ stellte die Stadtverwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor. Es entwickelte sich daraus eine Grundsatzdiskussion, ob die Verwaltung auf dem eingeschlagenen Weg weiter machen soll, wobei es nicht um Detailfragen der Satzung ging.

In dem Verein sollen vor allem die Gemeinden der Region Adelegg zusammen gefasst werden. Mit im Boot sind Leutkirch und Isny im Allgäu, Buchenberg, Weitnau/Wengen und der jeweilige Ortsvorsteher der Ortschaft Isny-Rohrdorf. Das Projekt Adelegg nach dem Konzept von Dr. Rudi Holzberger ist bei allen später zu treffenden Entscheidungen des Vereins dann die Grundlage. Die Belebung der Naturregion Kreuzthal, Landschaftspflege, Erfahrbarkeit der Kulturgeschichte und Ökologie sowie die Finanzierbarkeit der Maßnahmen stehen im Mittelpunkt. „Region Adelegg e.V.“ ist nicht als Konkurrenz zu bestehenden Interessenvertretungen zu sehen, sondern soll diese abrunden. Der Vereinszweck zählt ebenfalls die Förderung des Projekts „Glasmacherweg Adelegg“ zu seinen Aufgaben und außerdem die Ausweisung weiterer Themenwege. Der Naturraum Adelegg soll „behutsam touristisch weiter erschlossen und belebt werden“, so die Stadtverwaltung. Der schon bestehende „Adelegg Verein“ hat vor allem Privatpersonen als Mitglieder und wird bei allen Entscheidungen mit beteiligt. Magenreuter beruhigt Gemeinderat Karl Butscher (CDU) wollte in der anschließenden Diskussion wissen, ob die Vereine in das ebenfalls angedachte Biosphärengebiet passen. An der Stelle konnte Bürgermeister Rainer Magenreuter beruhigen. Bis zum Biosphärengebiet sei noch ein weiter Weg. Bis dafür die Grundlage stimmt, werden Genehmigungsverfahren und Zustimmungen betroffener Gemeinden und Anlieger, Klärung der Finanzen und exakte Zielsetzung noch Jahre brauchen, erläuterte Magenreuter. Naheliegender ist der Vergleich mit Schmidsfelden für den Ortsteil Kreuzthal-Eisenbach. Eine vergleichbare Entwicklung sollte angestrebt werden. Der Gemeinderat stimmte geschlossen für die Fortführung der Ziele und beauftragte die Verwaltung, weiter daran zu arbeiten.

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