Neues Aushängeschild

Die Hochschule Kempten (HSK) hat einen neuen Internetauftritt. Mit neuer Gliederung will sich die Website benutzerfreundlicher darstellen und die Zielgruppen der Hochschule gezielter ansprechen. Eine Open-Source-Software soll zudem die Arbeit an der Seite erleichtern. Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert Schmidt begründete die Wichtigkeit des Relaunches damit, dass 77 Prozent der Erstsemester sich in ihrer Informations- und Entscheidungsphase auf der Website über die HSK informiert hätten. Endlich habe man auch die Domain angepasst, denn www.fh-kempten.de, sei nicht mehr aktuell. www.hochschule-kempten.de heißt nun die Adresse, unter der die Seite erreichbar ist. Eine englische Version sei in Arbeit, weitere Sprachen sollen folgen.

Übersichtlich und aufgeräumt wirkt das neue Seitenlayout. Hochschule, Studium und Weiterbildung heißen einige der Links in der Navigation unter dem blauen Seitenkopf. Darunter finden sich die vier Zielgruppen, die die Hochschule ansprechen will. Studienbewerber, Studierende, Alumni und Weiterbildungsinteressierte sowie die Wirtschaft finden ihre jeweiligen Bereiche unter klar gekennzeichneten Bildern, erläuterte Diplom-Informatikern Elisabeth Weber vergangene Woche, als die Hochschule die Website vorstellte. Sie hat das Relaunch-Projekt im Namen der Verwaltung betreut. Auf der linken Seite ermöglichen farblich markierte Felder den schnellen Einstieg in die einzelnen Studienfächer. „Letztendlich geht es um Kommunikation“, erklärte Tobias Sticker von der Firma Sons, die das Design entwickelt hat. Der Nutzer soll schnell das finden, was er sucht. Eine freundliche Bildsprache gestalte die Seite einladend. Auch die Identität der HSK soll rüber kommen. Weltoffen, praxisnah, innovativ und professionell wie die Hochschule soll auch die Website wirken. „Hier geschieht auch Markenbildung“, führte er aus. Bei der Programmierung wurde alles Unnötige weggelassen. Es wird kein Java-Script benötig, es gibt keine Flash-Animationen und, wie Programmierer Markus Pezold von der Firma „fabrique d’images“ versicherte, die Seite funktioniere auf allen gängigen Browsern. Zwar kam Googles Chrome erst heraus, als die Website bereits programmiert war, doch auch damit könne man die Seite problemlos betrachten, so Weber. Die Website basiere auf PHP und MySQL-Datenbanken. Den Inhalt verwalte die Hochschule mit der Open-Source-Software TYPO3. Damit können Hochschulangehörige selbst Inhalte hinzufügen. Das biete auch die Möglichkeit, dass sich die Studenten in Projekten selbst in die Entwicklung einbringen, so Pezold. Wie Weber und Sticker erklärten, sei die Website so weit wie möglich Barriere frei gestaltet. Menschen mit Sehbehinderung können die Schriftgröße per Mausklick ändern, auf rot-grüne Kontraste sei weit gehend verzichtet worden um rot-grün-blinden Menschen entgegen zu kommen. Ein Jahr habe die Entwicklung gedauert, 770 Seiten mussten erstellt werden, führte Weber aus. Ein Arbeitskreis aus allen Studienzweigen habe daran mitgeholfen. Redakteure aus allen Fakultäten sollen die Website mit Inhalten füllen, sie werden derzeit geschult.

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