Traditionelle Pressekonferenz

Die Festwoche steht vor der Tür

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Angelika Ivanovski, Obermeisterin der Maßschneiderhandwerk Innung Südschwaben, klärt Festwochenbeauftragten Hans-Peter Hartmann, Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher, OB Thomas Kiechle und Technischer Leiterin Marianne Lechner über die Besonderheit der Festwochenschürzen auf.

Nachdem bereits vergangene Woche der Werkausschuss über die Neuerungen und die Sonderschauen der diesjährigen Allgäuer Festwoche (12.-20. August) informiert wurde, folgte diese Woche die traditionelle Pressekonferenz, bei der auch näher auf das Programm eingegangen wurde.

Vorgestellt wurde am Dienstag zudem die neue Festwochenschürze und Walter Stockinger, 1. Vorsitzender des Fischereivereins Eschacher Weiher, ging näher auf die Sonderschau „Leidenschaft Angeln“ ein.

Nachdem der Testlauf im vergangenen Jahr erfolgreich war, wird die Salzstraße nun jedes Jahr während der Festwoche teilweise gesperrt. „Dadurch haben wir 400 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche, die heuer an acht Aussteller vermietet wird“, gab Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher bekannt. Der Bereich Salzstraße erhalte heuer zudem eine „viel ansprechendere Gestaltung“ durch die neuen Eingangstore und den neuen Eingang Salzstraße Nord, der täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet ist.

Auch auf die Familienfreundlichkeit der Festwoche ging Dufner-Wucher ein. „Das Kinderprogramm der Allgäuer Festwoche ist etwas Besonderes. So umfangreich habe ich es noch auf keiner anderen Messe gesehen.“ Das Lichterfest – ein Festwochenklassiker – findet heuer am Sonntag, 13. August, mit Live-Musik im Stadtpark statt und am Mittwoch, 16. August, ist Familientag mit umfangreichem Bühnenprogramm. Auch die „Kinder-Kreativ-Werkstatt“ steht den Kinder zwischen drei und zwölf Jahren wieder kostenlos zur Verfügung.

Die Festwochenkultur findet in diesem Jahr, wie berichtet, erstmals in der Woche vor der Festwoche statt und heißt jetzt „Kultur im Residenzhof“. Den Auftakt macht am Freitag, 4. August, um 19 Uhr das Gemeinschaftskonzert der Musikvereine St. Mang und Westhausen/Ostalb. Bis Dienstag, 8. August, ist jeden Abend etwas geboten.

Ein neues Zuhause hat die traditionelle Festwochen-Kunstausstellung. Sie findet heuer von 12. August bis 16. September im Marstall (Alpinmuseum) statt.

Ganz neu in diesem Jahr ist die Festwochenschürze. Angelika Ivanovski, Obermeisterin der Maßschneiderhandwerk Innung Südschwaben, zeigte sich erfreut, dass sie sich zusammen mit ihren Innungskolleginnen und -kollegen um die Gestaltung kümmern dürfen. Die Schürzen sind in fünf Farbstellungen – angelehnt an das Festwochenplakat (orange, türkis, hellgrün, dunkelgrün und zusätzlich pink) – erhältlich und werden für je 85 Euro in allen der Innung angehörenden Betrieben maßangefertigt. Bestellungen sind unterinfo@handwerk-kempten.de,festwoche@kempten.de oder am Infostand auf der Festwoche möglich.

Zum ersten Mal in einem größeren Rahmen präsentiert sich heuer der Fischereiverein Eschacher Weiher, der gemeinsam mit weiteren Oberallgäuer Vereinen und dem Fischereiverband Schwaben die Sonderschau „Leidenschaft Angeln“ auf die Beine stellt. „Kernstück“ sind laut Stockinger drei große Aquarien mit Fließ- und Stillwasserfischen. Außerdem gibt es einen „Streichelzoo“ und Holzfischangeln. „Für alle Altersgruppen ist etwas vorbereitet.“

Auch bei der 68. Allgäuer Festwoche werde wieder Vertrautes und Neues vereint. „Ich bin überzeugt, dass es eine attraktive Allgäuer Festwoche geben wird“, meinte OB Thomas Kiechle. Der Umgang von Mensch zu Mensch habe nie an Attraktivität verloren.

Weitere Informationen und das Gesamtprogramm sind im Internet unter www.festwoche.com zu finden.

Melanie Weidle

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