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Dorfbrunnen der Bergkameradschaft Enzian eingeweiht

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Pfarrer Dr. Rudolf Funk nimmt die Segnung des neuen Dorfbrunnens vor, der mit Trinkwasser aus dem Hause Vogel versorgt wird. Perfekt zur Erholung und Erfrischung. © Hauck

Mit einem Festakt wurde letzte Woche am Freitag der neue Dorfbrunnen in Sibratshofen eingeweiht. Bereits 2016 war in der Vorstandschaft der Gedanke gereift, dass mit dem Brunnen etwas gemacht werden müsse.

Seit der Errichtung des ersten Brunnens 1977 war etwa alle zehn Jahre ein neuer Brunnen aufgestellt worden. Dieses Mal entschied sich der Vorstand für einen Steinbrunnen, der länger halten soll. Letztes Jahr wurde das circa 16.000 Euro teure Projekt unter Einbeziehung der ortsansässigen Betriebe angegangen. Sowohl die Markt Weitnau als auch die Martin-Jäger-Stiftung und die Kirchenverwaltung unterstützten das Vorhaben.

Vor den versammelten Mitgliedern und Freunden der Bergkameradschaft Enzian sprach der Vorstand Helmut Heurung ein paar Dankesworte an die Vertreter. Anschließend übergab er das Wort an Pfarrer Dr. Rudolf Funk. Der Brunnen sei „wunderbar gemacht“, lobte Funk und witzelte mit Blick auf Heurung: „Ich hatte schon den Eindruck, dass er hier übernachtet.“ Da sich der Brunnen in unmittelbarer Nähe zur Kirche und auf dem Jakobsweg befindet, habe er auch schon mitbekommen, dass dieser kleine Dorfmittelpunkt gut von Radfahrern und Wanderern angenommen worden sei.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten jedoch noch nicht: Da für das Neubaugebiet noch arbeiten rechts neben dem Brunnen anstehen, wurde hier das Beet noch nicht fertiggestellt, sondern nur ein Provisorium geschaffen. Nach der Segnung gab Heurung noch einen kleinen Einblick in die Abläufe und freute sich besonders darüber, mit Tobias und Manuel Vogel Brunnenwarte der jüngeren Generation zu haben. „Jetzt haben wir wieder ein Plätzle, wenn wir schon keine Wirtschaft mehr haben“, schloss Heurung den offiziellen Teil, bevor dann bis in den Abend hinein die Einweihung fröhlich gefeiert wurde.

Bianka Hauck

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