"Die Leute sollen tanzen!"

"Enchilada" Kempten: Letzte Vorbereitungen für die Eröffnung 

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Noch sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Im Januar wird Betriebsleiter Martin Reiner Gäste im 35. Enchilada-Restaurant Deutschlands empfangen.

Kempten – „Später wird in der Wandaussparung ein Feuer lodern“, sagt Miriam Marx. Sie ist zuständig für die Innenarchitektur im neuen „Enchilada“ in Kempten. Knapp sechs Meter ragt die Sandsteinwand in die Höhe, oben ein Inka-Amulett. Davor erstreckt sich die ausladende Bar.

Am Mittwoch hatten Interimsgeschäftsführer Torsten Petersen und der künftige Betriebsleiter Martin Reiner sowie Konzeptmanager Clemens Heinrich zu einem Pressegespräch geladen, um das künftige mexikanische Restaurant vorzustellen, das in der Alten Fasshalle auf dem ehemaligen Brauhausgelände eröffnen wird.

Auf knapp 1000 Quadratmetern Fläche werden 240 Gäste im Innenbereich und 230 Gäste im Außenbereich Platz finden. Typisch mexikanische Gerichte wie Pico de gallo, Fajita und Burritos stehen auf der Karte – und eben Enchiladas, gefüllte mit Sauce übergossene Tortillas. Die Zutaten stammen original aus Mexiko, frisches Obst und Gemüse vom örtlichen Händler.

Wer möchte, kann zuschauen, wie die Spezialitäten frisch zubereitet werden. Denn auch die mit farbigem Stoff bespannte Wand zur Küche besitzt ein Fenster. In anderen Städten bereits bekannt ist „Enchilada“ auch für die Cocktails, die von 17 bis 20 Uhr zum halben Preis zu haben sind.

Momentan wird aber noch kräftig gearbeitet. Handwerker wuseln durch die hohen Räume. Kabel hängen von der Decke. Nackte Sitzwürfel stehen herum. „Bis Übermorgen ist alles fertig“, sagt Petersen. Denn dann kommen die Weihnachtsfeiertage und dann ist es nicht mehr lange bis zur Eröffnung.

Ein großes Gemälde mit einem mexikanischen Totenkopf an der Wand der Lounge, Einzeltische in Maja-Hütten, ein flexibles Lichtkonzept: Der Gast soll Mexiko von der ersten Minute an erleben, das ist Petersens Ziel. Dafür sorgen auch die Margarita-Specials ab 22.30 Uhr.

Dem neuen Betriebsleiter Martin Reiner, der bereits Barchef in Augsburg war, ist es am liebsten, wenn die Leute irgendwann tanzen. „Dann stimmt alles: Musik, Ambiente und Cocktails.“

Dabei will sich das Team auf die Wünsche der Kemptener einlassen. Der Betrieb startet bisher an allen Tagen um 17 Uhr. Je nach Bedarf werden die Öffnungszeiten mit der Zeit variiert, erklärt Petersen. Und auch beim sonstigen Angebot möchte er sich nach dem Kemptener Geschmack richten. „Wenn hier gerade Gin angesagt ist, bieten wir eine größere Auswahl an Gin.“ Auch ein DJ soll das Restaurant dann und wann in eine Party verwandeln. Separate Feiern oder Tagungen sind auf Wunsch in den hinteren Räumen möglich.

Im Moment freut sich das Team darüber, schon Gespräch in Kempten zu sein. „Einmal in der schönen Allgäu-Metropole zu eröffnen“, sei schon lange sein Traum gewesen, sagt Petersen, dessen Bruder hier wohnt.

Ab Samstag, 20. Januar will das „Enchilada“-Team in der Hirnbeinstraße 6 für mexikanische Lebensfreude sorgen: täglich von 17 bis 00 Uhr, am Wochenende bis 1 Uhr; auf der Terrasse bis 23 Uhr.

Susanne Kustermann

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