Vom Pech verfolgt

Neu angeschafftes Blitzgerät kam noch nicht zum Einsatz 

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Kempten – Im Verkehrsausschuss am Dienstag erkundigte sich Stadtrat Klaus Knoll (Freie Wähler), ob es stimme, dass das Anfang des Jahres „teuer“ angeschaffte neue Blitzgerät der Stadt noch gar nicht im Einsatz gewesen sei.

Die zuständige Rechtsamtsleiterin Nadine Briechle bestätigte dies gegenüber dem Kreisbote im Nachgang der Sitzung. Das neue Gerät befinde sich schon einige Monate im Haus, konnte aber noch nicht eingesetzt werden. „Hier passt der Begriff ‚Pech‘ ganz gut“, sagte Briechle. 

Zuerst fehlte das zum Gerät passende Auto, dessen Auslieferung länger gedauert hatte, als veranschlagt. Dann seien die beiden für den Blitzer geschulten Mitarbeiter für längere Zeit erkrankt. Überhaupt herrsche eine relativ hohe Fluktuation im Team, wie Briechle berichtete. 

„Derzeit schulen wir die Ersatzleute nach, weil wir davon ausgehen, das das ursprüngliche Personal länger wegbleiben wird“, so die Rechtsamtsleiterin, die noch „keinen Tag x“ nennen wollte, wann das neue Blitzgerät denn nun tatsächlich zum Einsatz komme. Im Moment werde trotzdem die vereinbarten zehn Wochenstunden geblitzt, nur eben mit dem alten Gerät. 

Susanne Lüderitz

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