Neues System funktioniert

An jedem Eingang scannten die Mitarbeiter der Festwoche die Eintrittskarten der Besucher. So hatte die Festwochen-Leitung heuer erstmals einen Überblick über die genauen Besucherzahlen. Foto: Läufle

Die Abläufe optimieren und an Details feilen – das muss Martina Dufner-Wucher zufolge im kommenden Jahr im Bezug auf das neue elektronische Kassensystem noch gemacht werden. Insgesamt zog die Festwochen-Organisationsleiterin gegenüber dem KREISBOTEN jedoch ein „sehr positives“ Fazit zum neuen Einlasssystem.

„Die Kassen funktionieren sehr gut“, so Dufner-Wucher, „für mich ist das System sehr positiv“. Gerade am ersten Tag der diesjährigen Festwoche sei es jedoch eine „spannende Geschichte“ gewesen, ob und wie es funktioniert oder es gar zu lange dauert, bis die Besucher auf das Gelände kommen. Beim neuen Einlasssystem wird die Eintrittskarte jedes Besuchers beim Betreten des Festwochen-Areal von den Mitarbeitern gescannt (der KREISBOTE berichtete). Für die Festwochen- Leiterin ergaben sich daraus wichtige Informationen. „Es gab natürlich viele Auswertungen und wir konnten sehen, zu welcher Uhrzeit wie viele Besucher kommen“, erläuterte sie. Ganz reibungslos hat das System aber noch nicht funktioniert, bestätigte Dufner-Wucher auf Anfrage. „Am ersten Freitag mussten wir einen Massenansturm bewältigen und in einer Stunde 6000 Leute ins Gelände lassen“, schilderte sie die Situation. Dass so viele auf einmal kommen, sei verwunderlich gewesen, meinte sie. Aus ihrer Sicht ist vor allem die Verteilung ein zentrales Thema. Zu welcher Zeit kommen wie viele, so könne auch das Personal angepasst werden. Für das kommende Jahr hat sie sich bereits einige Punkte auf dem Notizzettel notiert. Karten im Vorverkauf „Es ist zu überlegen, ob man nicht vielleicht doch einen Kartenvorverkauf macht“, so Dufner-Wucher. So könnten die Besucher schneller auf das Gelände gebracht werden, da nicht mehr alle an den Kassen anstehen müssten. „Vielleicht kann man auch noch etwas an der Gestaltung der Eintrittskarten machen.“ Das soll Arbeitserleichterung für das Personal bringen, da zum Beispiel eine Gruppe, die mit Zehnerkarte reingeht aufhalte. Um die Situation am Eröffnungsabend zu entschärfen sei zu überlegen, ob die Einlasszeit nicht besser kommuniziert werden könnte, regte die Festwochen-Leiterin an. Einige der Besucher wussten wahrscheinlich nicht, dass das Gelände erst um 19 Uhr aufmacht. Aber das erste Jahr mit dem neuen System sei schließlich dazu da „Erfahrungswerte zu sammeln“, so Dufner-Wucher. Die Resonanz der Besucher war soweit sie es mitbekommen hat, sehr positiv, frohlockte Dufner-Wucher. „Es kam bei den Leuten gut an und sie denken sogar mit“, freute sie sich. So habe ein Besucher sie angesprochen, dass er beim Verlassen des Geländes nicht gescannt worden sei. An den Ausgängen werden jedoch nicht mehr die Karten gescannt, das Personal registriert die Austritte an einem vorgefertigten Scanner. Gut angekommen sei auch, dass Besucher bei geschlossenem Gelände doch noch reinkönnen, wenn andere das Gelände verlassen, erläuterte Dufner-Wucher. Jedoch werde das nicht im Schlüssel 1:1 umgesetzt, sagte sie auf Anfrage. Wenn 100 Menschen das Gelände verlassen heißt das nicht, dass wieder 100 reinkommen. „Da sind wir eher vorsichtig“, so die Festwochen-Leiterin, „das hängt von der Wetterlage und der Stimmung auf dem Gelände ab.“ Natürlich werde trotzdem vom Sicherheitsgremium die Lage beurteilt, bevor entschieden wird, wie viele Besucher noch auf das Gelände können. Gut geklappt hat das System hinsichtlich der Reservierungen. Bei Tischreservierungen in verschiedenen Zelten konnten die Eintrittskarten gleich dazu gekauft werden, damit diese Besucher auf jeden Fall auf das Gelände kommen. „Die Erfahrungen sind durchwegs positiv“, meinte Dufner-Wucher, die selbst mit Wirten gesprochen hat.

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