Nur Positives zu berichten

Nichts zu meckern bei der Generalversammlung der Freien Energiegenossenschaft Isny (FEGI)

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(v.l.) Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der FEGI, Josef Hodrus, und die Vorsitzenden der FEGI Hellen Maus und Andreas Wingartz.

Isny – Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der FEGI (Freie Energiegenossenschaft Isny), Josef Hodrus, begrüßte die zahlreichen Mitglieder vergangene Woche bei der Generalversammlung und konnte mit einem positiven Bericht über die bisherige Entwicklung der FEGI zufrieden sein. War es doch mit dem „dritten Standbein“, dem Einkauf in die „Höhenwind-Park ­GmbH nicht nur gelungen die dafür nötige Summe von den Genossen zu erhalten, sondern eine Überzeichnung zu bekommen, die der Genossenschaft gut tut.

Das zeugt von dem großen Vertrauen der Mitglieder zu der bisherigen Entwicklung und der Erwartung, dass auch weiterhin alle Signale auf „Grün“ stehen, denn die Darlehensauszahlung an Höhenwind beläuft sich auf 385.000 Euro und auch eine Darlehenstilgung von 250.000 Euro an laufenden Krediten war möglich. Die Photovoltaikanlagen und die Beteiligung an der Bio-Energie Isny (BEI) sind es nicht alleine, die bei Gewinnrechnungen eine Rolle spielen. Sicher ist, dass auch weiter nach Möglichkeiten gesucht wird, Isny so autark wie Grün voranzubringen. Da sind auch die Vorstände der Genossenschaft, Hellen Maus und Andreas Wingartz, mit dem Aufsichtsrat einer Meinung und legten ebenfalls erfreuliche Daten auf den Tisch.

Das nächste Projekt ist schon in den „Startlöchern“, wird aber erst ganz der Öffentlichkeit vorgestellt, wenn alles unter Dach und Fach ist. Wie in den Statuten der Genossenschaft festgelegt, wurden alle Zahlen offengelegt und erläutert. Die Prüfungsberichte 2015/2016 liegen vor und die Entwicklung 2017 war ebenfalls positiv. Die BEI dehnt das Nahwärmenetz immer weiter aus und für das Baugebiet Mittelösch und das neue Schulzentrum sind die Planungen fast abgeschlossen. Die Schulen in Isny erhalten getrennte Anschlüsse an das Nahwärmenetz, um flexibler reagieren zu können, wenn weitere Umbauten notwendig werden, sollten als der bisher diskutierte Neubau bei Grund- und Verbundschule. 233 Mitglieder sind es bei der FEGI im Augenblick und gerade im Zusammenhang mit der Windenergie sind 48 neue Mitglieder dazugekommen.

Bernhard Rinninger, Aufsichtsratsmitglied und Ass in allen Finanzfragen, stellte den Jahresabschluss 2017 vor. Auch da gab es keine Einwände der Mitglieder und damit ging es gleich zum nächsten Thema: Die Gewinnausschüttung an die Mitglieder über die ebenfalls abgestimmt werden musste. Mit einer Dividende von drei Prozent für das Jahr 2017 gab es nichts zu meckern. 2017 eingezahlte Geschäftsguthaben nehmen erst für das Geschäftsjahr 2018 an der Ausschüttung teil. Gegenstimmen oder Einwände gab es nicht.

Die Entlastung und die anschließende Neuwahl übernahm Bürgermeister Rainer Magenreuter und wegen der offensichtlich positiven Grundstimmung konnte per Akklamation abgestimmt werden. Beim Aufsichtsrat und dem Vorstand war es eine einstimmige Entlastung und bei Aufsichtsrat und Vorstand sind auch keine Änderungen eingetreten. Alle wurden im Amt bestätigt und waren durchweg damit einverstanden, auch weiterhin die nicht immer leichten Aufgaben zu bewältigen.

Manfred Schubert

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