Nichts mehr auszusetzen

Der im Modell dargestellt Baukörper dient nun als Grundlage für die weiteren Planungen zum vorderen Teil des Zentralhauses, der neu gebaut werden soll. In das Gebäude kommen zwei Großmieter. Zudem gibt es mehrere kleinere Mietflächen. Foto: Läufle

Nachdem die Mitglieder des Bauausschusses von den ersten beiden Modellen zum Umbau des Zentralhauses noch nicht ganz überzeugt waren (der KREISBOTE berichtete), segneten sie am Dienstag vergangener Woche den nun weiterentwickelten Baukörper einstimmig als Grundlage für die weiteren Planungen ab.

Insgesamt verteilen sich die Verkaufsflächen im neuen Gebäude über vier Geschosse, das Untergeschoss und drei oberirdischen Geschossen (EG bis 2. OG). Die Geschosshöhen betragen etwa fünf Meter. Das Gebäude hat demnach eine Gesamthöhe von 15 Metern. Im Anschluss an das Reischmann-Gebäude ist ein viertes Stockwerk als Technikergeschoss vorgesehen. „Das dritte Geschoss springt an der Beethovenstraße deutlich zurück“, erklärte Baureferentin Monika Beltinger. Zwei Hauptmieter Über das Eck ragen die beiden oberen Geschosse etwas über die Gebäudelänge an der Bahnhofstraße hinaus und Bilden eine Art Kopf aus, der sich der Beethovenstraße zuwendet. Entlang der Bahnhofstraße ist das Gebäude an einer Stelle geknickt. „Die Fassadenlänge ist weiterhin geknickt, um die Flucht zu brechen“, erläuterte Beltinger weiter. Der Knick teilt zudem die geplanten zwei Großmieter und verschafft ihnen räumlich voneinander getrennte Eingänge. Die beiden Mieter sollen Verkaufsflächen über jeweils vier Geschosse (UG bis 2. OG) mit etwa 3500 bzw. 2300 Quadratmetern bekommen. Zudem sind zwei weitere kleinere Mieteinheiten mit insgesamt nochmals 1000 Quadratmetern im EG (120) und 2. OG (900) geplant. „Insgesamt entstehen im neuen Fußbau des Zentralhauses somit knapp 7000 Quadratmeter Verkaufsfläche“, verdeutlichte Beltinger. Einen „einladenden Charakter“ soll der Baureferentin zufolge die Fassade haben. Zu den Fassaden gebe es erste Überlegungen, ein klassisches Warenhauskonzept mit relativ glatter Fassade, weitgehender Öffnung im Erdgeschoss und verschiedenen großen und unterschiedlich häufig verteilten Öffnungen in den Obergeschossen zu realisieren. Die Entwürfe müssen aber noch überarbeitet werden. Viel Diskussionsbedarf Die Rückseite des Geländes zum Allgäuer Brauhausareal hin, die Organisation der Anlieferung, der Tiefgaragenzufahrt und der Hotelvorfahrt sowie die gestalterische Ausbildung der Flächen soll im Zusammenhang mit den weiteren Überlegungen zum Brauhausgelände in den nächsten Wochen detaillierter ausgearbeitet werden. Weiterhin Thema ist auch die Freudenberg-Unterführung. Die sei unter den Beteiligten (Quelle-Haus, Illerkauf, Zentralhaus, SinnLeffers-Haus) nach wie vor in der Diskussion, berichtete Baureferentin Monika Beltinger.

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