Noch viel zu tun

Grünes Licht gab der Gemeinderat jüngst zum Raumordnungsverfahren, das die Stadt Leutkirch für das geplante Centerparcs-Feriendorf im Urlauer Forst beantragt hatte. Die Lage an der Straße von Leutkirch nach Isny auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots tangiere Isny eigentlich weniger, war die allgemeine Meinung dazu.

Bürgermeister Rainer Magenreuter berichtete von den Sitzungen in Leutkirch, an denen er beteiligt war. Seiner Meinung nach war einiges an Gerüchten aufgekommen. Die holländische Mutterfirma habe nicht die Absicht, jetzt die Segel zu streichen, machte Magenreuter klar. Im Gegenteil: das ursprünglich auf 800 Ferienhäuser konzipierte Projekt soll auf 1000 Häuser erweitert werden. Wenn ein derartig großes Ferienzentrum im Einzugsgebiet der Nachbarstadt entstehen soll, wird von den zu erwartenden Gästen auch Isny einen Teil abbekommen, so der Bürgermeister. Warum solle man dagegen sein? Für die Region wird es mit Sicherheit mehr in Bewegung setzen als das ursprünglich geplante Holzwerk, so Magenreuter. Waldumwandlung nötig Das die Leutkircher noch einiges erledigen müssen, war in der anschließenden Diskussion klar. Das Landeswaldgesetz, das Bebauungen in Waldgebieten eigentlich grundsätzlich verbietet, verlangt in diesem Falle eine Waldumwandlung. Dieses Änderungsverfahren wird jetzt wohl auch erst einmal auf den Weg gebracht. Die Mitglieder des Isnyer Gemeinderates und die Stadtverwaltung können sich in diesem Falle vorerst zurücklehnen. Wie Leutkirch die noch anstehenden Probleme lösen wird, wird auf alle Fälle interessant.

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