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NS-Zeit in Kempten: Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht

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Hakenkreuzfahnen aus jedem Fenster: Die Kemptener Fischerstraße im Jahr 1939. Nationalsozialismus NS-Zeit
Hakenkreuzfahnen aus jedem Fenster: Die Kemptener Fischerstraße im Jahr 1939. © Kulturamt Kempten

Kempten – Die Stadt Kempten sucht Interviewpartnerinnen und -partner, die von ihren Erinnerungen an die NS-Zeit und an die direkte Nachkriegszeit erzählen können.

Die Aufarbeitung der NS-Zeit in Kempten soll in den kommenden Jahren verstärkt werden. In Kooperation mit dem Heimatverein Kempten startet das Kulturamt der Stadt 2022 ein Zeitzeuginnen- und-Zeitzeugen-Projekt. In dessen Rahmen werden Interviews mit Menschen geführt, die während der NS-Zeit in Kempten gelebt haben und sich daran erinnern, wie das NS-Regime die Gesellschaft und ihr Leben beeinflusst hat.

Die Interviews werden im Stadtarchiv gesammelt und sollen künftige Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit für Jugendliche bereichern. Die Interviews werden entweder als Ton- oder als Filmaufnahme dokumentiert, transkribiert und im Stadtarchiv aufbewahrt. Das Ziel des Projektes ist es, die noch vorhandenen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit vor Ort für die Zukunft zu sichern.

Menschen, die sich vorstellen können, von ihren Erinnerungen zu berichten, können sich im ersten Schritt im Stadtarchiv melden. Im zweiten Schritt nimmt die Person, die das Interview führen wird, Kontakt auf, um gemeinsam einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Kontakt: Dr. Franz-Rasso Böck: E-Mail: franz.boeck@kempten.de oder Telefon: 0831/25 25-1730, Thomas Steck: E-Mail: thomas.steck@kempten.de oder Telefon: 0831/25 25-1735

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