Neue Vorschläge zur Gestaltung am Oberen Graben

Weitere Verzögerung

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Die Gemeinderäte bei der Besichtigung der Baustelle am Oberern Graben.

Isny – Nachdem der Gemeinderat schon beschlossen hatte wie es am Oberen Graben weiter gehen soll und die Arbeiten nach einer Ausschreibung an die Firma Edelmann gegeben wurden, kamen von Seiten Jörg Edelmann neue Vorschläge zur Gestaltung des Oberen Grabens. In einer erneuten Begehung des Areals mit dem Gemeinderat stellte Jörg Edelmann jetzt seine erweiterten Vorschläge vor.

Hier geht es nicht nur um eine kleinere Erweiterung sondern um eine auf das Oval der Altstadt ausgerichtete andere Gewichtung der Sanierungsarbeiten, die nun schon einige Jahre ausstehen. Die jahrzehntelange Berufserfahrung ließ Jörg Edelmann bei der Umsetzung der bewilligten Arbeiten zögern. „Das kann ja nicht alles gewesen sein, was man am Oberen Graben machen könnte. Da geht es um die Aufbereitung des Wassers, denn der Stadtbach kreuzt den Graben auf einem viel zu kurzem Wege und in den Ecken des Grabens steht dann Brackwasser. Außerdem führt der Stadtbach bei Hochwasser viele Sedimente mit sich, die eine dicke Schlammschicht gebildet haben und auch entfernt werden sollten.“ Da blieb nur noch, den Gemeinderat noch einmal an den Oberen Graben zu bitten und vor Ort die Änderungen zu erläutern. In der anschließenden Sitzung des Gemeinderats wurden dann noch einige Fakten näher erläutert, denn mit einer Änderung der Arbeiten war auch eine Verteuerung der Sanierung zu beschließen. Auch die Arbeitsgruppe „Isny Oval“ hatte sich dort zu Wort gemeldet und sicherte zu, dafür auch noch einen finanziellen Beitrag zu erbringen, der vor allem Spenden betreffen sollten und die diese Arbeitsgruppe auftreiben wollte. Die Diskussion darüber war recht langwierig, aber mit einer knappen Mehrheit wurde das dann so beschlossen.

Für das Projekt muss nun eine neue Ausschreibung erfolgen, an der sich die Firma Edelmann natürlich auch beteiligen wird. Nicht immer ist die billigste Version auch die beste und wenn die Stadt ihren Schwerpunkt auf die Erhaltung der alten Teile der ehemaligen Wehranlage legt, sollte man auch zur Aufwertung des Stadtbildes in dieser Richtung weiter vorgehen. Jetzt wird es auf alle Fälle 2016 werden, bevor sich am Oberen Graben grundlegend etwas ändert, denn eine neue Ausschreibung erfordert vor allem Zeit. Die Pläne der städtischen Sachbearbeiterin Alexandra Haug sind damit trotz vorherigem Beschluss des Gemeinderats nicht mehr aktuell.

Manfred Schubert

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