"Verzeihen auch wir!"

Ökumenischer Jugendkreuzweg durch Kempten

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Der Ökumenische Jugendkreuzweg führte angeführt von den Jugendpfarrern Oliver Rid (re.) und Sebastian Strunk mit einem Zug durch die Kemptener Innenstadt.

Kempten - Der ökumenische Jugendkreuzweg stellte kürzlich das Leiden und Sterben Jesu mit einem Zug durch die Kemptener Innenstadt dar. Begleitet von zahlreichen Teilnehmern trugen junge Christen verschiedener kirchlicher Jugendorganisationen ein großes Holzkreuz von der Basilika St. Lorenz zur evangelischen St.-Mang-Kirche und setzten an sechs Stationen den Leidensweg Jesu anschaulich in Szene.

In der Krypta der Basilika St. Lorenz fand die Eröffnung mit rund 100 Christen durch die beiden Jugendpfarrer Oliver Rid, der mit seinem Team von der Jugendstelle zu den Organisatoren gehörte, und Sebastian Strunk statt. Als Vertreter der Pfarrjugend von St. Lorenz, die die erste Station „Jesus wird verraten“ gestaltet hatte, griff Michael Hock dieses Thema auf. Verrat erlebe jeder von uns im täglichen Leben, ob in der Familie oder in der Politik. Jesus habe seinen Verrätern verziehen, meinte Hock. „Verzeihen wir auch“, wünschte er sich.  

Anschließend wurde das große Holzkreuz aus der Krypta der Basilika zunächst vor die Residenz getragen. Dort wurde „Jesu Büro“ von der Freien evangelischen Gemeinde unter Leitung von Frederik Holl in Szene gesetzt. Anschließend zogen die Gläubigen zu dem Lied „Oh Lord Hear My Prayer“ durch Innenstadt. Hier wurde an den Stationen „Jesus fällt unter dem Kreuz“ (Christliche Arbeiterjugend), „Simon hilft Jesus das Kreuz tragen“ (Evangelische Gemeinschaft), „Jesus verheißt dem guten Schächer sein Reich“ (Jordanstiftung) Halt gemacht.

Mit einem schwarzen Sarg zeigte der evangelische Dekanatsjugendreferent Johannes Müller an der letzten Station in der St.-Mang-Kirche „Jesus stirbt am Kreuz“ noch einmal plakativ, dass Jesus gestorben ist.

pdke

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