Ein offenes Ohr

SPD-Landtagsabgeordneter Claus Schmiedel (v.l.) informierte sich jüngst unter anderem bei Otto Ziegler, Edwin Stöckle, Dirk Holst und Ursula Schubert über aktuelle Themen in Isny. Foto: Schubert

Kurz nachdem er im Fernsehen als Fraktionsvorsitzenden der SPD gegen die Regierung gewettert hat, stand er auch schon in Isny parat. Der SPD-Landtagsabgeordnete Claus Schmiedel informierte sich jüngst vor Ort ausführlich über den Stand der Dinge und die aktuellen Entwicklungen.

Schmiedels erster Termin in Isny war eine Informationsrunde im historischen Sitzungssaal des Isnyer Rathauses. Bürgermeister Rainer Magenreuter berichtete von den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Isnyer Betriebe, den Stand der Stadtsanierung, die Situation an den Schulen und die größeren Bauvorhaben bei denen Isny noch zu zahlen hat. Trotz angespannter Haushaltslage werden sie zügig vorangetrieben. Auch der Stand regenerativer Energieversorgung und die Teilnahme am „European Energy Award“ waren für Claus Schmiedel von Interesse, denn durch seine Gespräche mit anderen Entscheidungsträgern auf diesem Gebiet sind ihm Vergleiche möglich. Altbürgermeister Manfred Behrning und Helen Maus (Vorstand und Geschäftsführung der ReFi) waren dafür als kompetente Gesprächspartner ebenfalls zum Gespräch gekommen. Die „Freie Energiegenossenschaft“ mit einem auf mehr als 700 000 Euro angewachsenen Grundkapital ist auch durchaus ein vorzeigbares Modell. Bürgermeister Magenreuter stellte zudem das geplante Heizwerk am Schulzentrum vor. Für das Schulzentrum und die angrenzenden öffentlichen Gebäude ist eine Leistungsauslegung auf ein Gigabyte (GB) vorgesehen. Wenn allerdings noch weitere Gebäude – auch private – dazu kommen, dann wäre sogar eine Auslegung auf drei bis vier GB nötig und das setzt genaue Kalkulation der Kosten voraus, denn nur die kleinere Variante kann aus dem Stadtwald mit Hackschnitzeln versorgt werden. Anlage erklärt Im Anschluss an den Rathausbesuch war Claus Schmiedel noch von Dirk Holst ins Stephanuswerk eingeladen. Hier ging es aber nicht um soziale Weichenstellungen sondern um die Anschlussmodule der Biogasanlage. Die Anlage mit einer Wärmeleistung von 450 KW und Stromabgabe von 350 bis 380 KW wurde vom Haustechniker Bernd Sontheim erklärt. Seit Herbst 2008 ist die Anlage laufend verbessert worden und versorgt immerhin das Stephanuswerk und das Seniorenheim „Sonnenhald3“ mit Wärme. Die vorgesehene Wärmeleitung zum ursprünglich geplanten Anbau am Isny Krankenhaus ist wohl nun als hinfällig zu bezeichnen. Nach einem kurzen Gespräch mit Dirk Holst, dem Direktor des Stephanuswerkes, Edwin Stöckle, dem Fraktionsvorsitzenden der Isnyer SPD und dem Zweitkandidaten für den Wahlkreis Wangen, Otto Ziegler, ging die Informationsreise über Energiepolitik für den Abgeordneten in Immenstaad am Bodensee weiter.

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