Von der Theorie zur Praxis: Zumsteinhaus wird Kempten-Museum

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Das Zumsteinhaus wird zum Kempten-Museum umgebaut.

Kempten – Es beginne „etwas ganz neues“, „ein neues Kapitel“ für das Zumsteinhaus, freute sich OB Thomas Kiechle über den nun offiziellen Start für die Umbaumaßnahmen zum Kempten-Museum.

Zahlreiche Gäste aus der Verwaltung, aus Politik und Kultur waren zu der von den „Propeller“ musikalisch umrahmten kleinen Feier gekommen, die spontan vom Residenzplatz ins Foyer des Kornhauses verlegt werden musste. „In ein denkmalgeschütztes Haus ein modernes Museum“ zu konzipieren, barrierefrei und als kommunikative Drehscheibe, wo die Geschichte Kemptens vermittelt werde, bezeichnete er als „Herausforderung“. Mit 6,7 Millionen Euro plane die Stadt für Sanierung und Ausstellungskonzeption, wovon rund 37 Prozent von verschiedenen Förderstellen abgedeckt würden. Sein Wunsch für das Projekt, „das überregionale Bedeutung hat“ und dessen Entstehung von vielen Kemptener BürgerInnen begleitet werde: dass es ein „offenes Museum“ für Einheimische wie Auswärtige werde.

Jürgen Hess, Geschäftsführer des ausführenden Büros „Space4“ Architekten in Stuttgart, hob die gute und nötige „sehr starke Teamarbeit hervor“ mit der Politik als „Ermöglicher“ und den Architekten als „Umsetzer“. Das Zumsteinhaus stehe „sehr selbstbewusst an einer Stelle“, wo es auch weiterhin Bedeutung haben könne.

Christine Tröger

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