Am 15. Oktober geht’s los

Einerseits die Vorfreude auf den fertigen Platz, andererseits die bevorstehende Umgestaltung, die zweifelsohne Behinderungen, Lärm und Dreck mit sich bringen wird: Ab 15. Oktober beginnen die Arbeiten auf dem Hildegardplatz. Ab dann werden Parkplätze aufgrund von archäologischen Grabungen gesperrt, Bäume gefällt und auch der Wochenmarkt muss zum Teil auf den Residenzplatz ausweichen. „Wir versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, versprach Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am Donnerstag im Bauausschuss.

Wie berichtet haben bereits Ende Juli die archäologischen Untersuchungen rund um den Hildegardplatz begonnen. Mit Rücksicht auf den Wochenmarkt wurde der große Platzbereich bisher jedoch noch nicht tangiert. Ab Mitte Oktober soll nun jedoch mit archäologischen Grabungen und Neuverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen auf dem Platz begonnen werden. Gleichzeitig werden 16 Bäume gefällt. Diese Maßnahmen ermöglichen, wenn alles nach Plan läuft, Wiedemann zufolge einen frühzeitigen Baubeginn nach der Frostperiode im Frühjahr 2013. Von 15. Oktober bis 21. Dezember sollen die archäologischen Grabungen und die Leitungsverlegungen andauern. Um die Beeinträchtigungen für Anlieger, Geschäfte und Kunden möglichst gering zu halten, erfolgen die Arbeiten jedoch nacheinander in vier Teilbereichen. Begonnen wird im Süden des Platzes, danach folgen der westliche Abschnitt und als Drittes der restliche Platzbereich. Südöstlich der Basilika wird so spät wie möglich begonnen (Anfang Dezember), damit die Parkplätze dort so lange wie möglich erhalten bleiben. „Je nach Funden und Fortschritt der Grabungen können sich die Arbeiten gegebenenfalls auch bis ins Frühjahr 2013 erstrecken“, machte Wiedemann klar. Durch die geplanten Arbeiten fallen abschnittsweise immer wieder einige Parkplätze weg. Nach Abschluss der Arbeiten in den jeweiligen Bereichen werden möglichst viele provisorische Stellplätze angelegt. Da der Wochenmarkt noch bis einschließlich 14. November im Freien stattfindet, wird ein Teil der Stände auf den Residenzplatz verlegt. Die Straße und die Gehwege sollen soweit möglich unangetastet bleiben. Ebenso bleiben die Zugänge zu den Geschäften und die Anlieferung gewährleistet. Von März bis September soll der Hildegardplatz neu gestaltet werden. Der Kirchberg bleibt solange noch unberührt, sodass die Parkplätze dort alle zur Verfügung stehen. Einen Termin für die Fertigstellung des Platzes gibt es allerdings noch nicht. Als Anlaufstelle für die betroffenen Anwohner und Geschäftsbetreiber wird ein Baustellenbüro eingerichtet. Insgesamt sieht Wiedemann „eine spannende Aufgabe“ auf alle Beteiligten zukommen.

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