Was passiert in der Stadt?

Einige interessierte Bürger machten vor kurzem einen Stadtrundgang mit der Isnyer SPD und erfuhren so einiges über die Pläne in der Stadt. Foto: Schubert

Zu einem Stadtrundgang lud jüngst die Isnyer SPD und rund 30 interessierte Bürger hatten teil genommen. Die Führung unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Edwin Stöckle begann am Marktplatz. Die ersten Themen waren unter anderm die Altstadt-Süd und die Offenlegung des Stadtbachs (der KREISBOTE berichtete). Weiter ging es an der Stadtmauer.

An der Außenseite der Stadtmauer ist die „Appretur“ angebaut. Nach Meinung von Stöckle wäre hier eine Nutzung als Jugendhotel mit eventueller Unterstützung des Jugendherbergsverbandes aber auch als Privatunternehmen möglich. Jugend in die Stadt zu bekommen und so zur Belebung beizutragen sei dringend nötig. Das ist ein noch nicht genutzter Zweig der Touristik. Das OSK- Krankenhaus wurde nur kurz angesprochen. Peter Clement, Allgemeinmediziner und Mitglied des Gemeinderates, gab dazu einige Auskünfte. Da ist noch einiges in der Schwebe und die sanfte Kooperation mit der OSK ist angesagt, um überhaupt das Krankenhaus erhalten zu können. Direkt auf der Achse des ehemaligen Stadtgrabens soll an der Obertorstraße der Zumthor-Turm entstehen. Nach Auskunft von Claus Fehr von der Stadtverwaltung sind Investoren angesprochen worden, die dieses 20-Millionen-Euro-Objekt privat stemmen müssten, denn der Stadt fehlen dazu die Mittel, so Fehr. Vom Parkhaus hinter dem Edeka-Markt spricht kaum jemand. Ebenfalls im Besitz der Gebrüder Immler soll dort in absehbarer Zeit das Oberdeck saniert werden und eine Aufstockung ist auch geplant. Hinter dem Isnyer Rathaus soll sich auch einiges ändern. Wie berichtet, plant Karl Immler eine Sanierung des Gebäudes Wassertorstraße 7, den Abriss des Gebäudes Wassertorstraße 9 und schließlich mit einer Tiefgarage mit rund 60 Plätzen eine vollständige Umgestaltung des hinteren Bereiches. Im Frühjahr 2011 sollen die Arbeiten beginnen. Wilde "Parkerei" Die Gruppe ging weiter über den Viehmarkt und durch das Wassertor am Burgplatz vorbei. Dort stört vor allem die manchmal wilde „Parkerei“. Der Platz selber ist in einem passablen Zustand. Der Hang gegenüber dem Wasserturm im Senngut wurde von der Stadt aufgekauft und könnte ebenfalls ein Parkhaus bekommen. Das ist allerdings nur lose angedacht, wichtig ist die Sicherung des Grundstücks. Am Annaplatz endete die Tour durch Isny. Viele Projekte wurden angesprochen und gerade am Annaplatz zeigte sich, dass die Anlieger häufig den Platz zuparken, da in diesem Bereich ansonsten kaum Parkmöglichkeiten bestehen. In einem Punkt waren sich die meisten der Gesprächsgruppe einig: Egal wie es mit dem Tourismus weiter geht, man sollte die Stadt authentischen lassen.

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