Pech in der Nachspielzeit

Der TSV Kottern unterlag am Wochenende beim Titelaspiranten FC Memmingen II mit 2:3 und konnte somit auch im vierten Auswärtsspiel in Folge keinen Sieg einfahren. Zumindest einen Punkt holte dagegen der FC Kempten beim 1:1 in Bobingen.

Memmingen zeigte von Beginn an, wer Herr im Hause war und erspielte sich aus der anfänglichen optischen Feldüberlegenheit gleich einige gute Tormöglichkeiten. Ein Pfostentreffer nach knapp zehn Minuten Spielzeit verhinderte den frühen Rückstand für Kottern. Der FC spielte jedoch weiter druckvoll nach vorne und wurde nach einer knappen halben Stunde belohnt. Die 1:0-Führung der Gastgeber fiel nach einem Solo von Eisenmann. Der TSVK konnte sich währende der ersten Halbzeit nicht entscheidend in Szene setzen. Daher gab es auch kaum Chancen. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung. Unmittelbar nach Wiederbeginn hätte Köcheler durch einen Freistoß beinahe den Ausgleich für den TSV erzielt. Sein abgefälschter Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Der FC hingegen hatte an diesem Tag auch das Glück des Tüchtigen. Zwickl erhöhte sieben Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0. Keine zwei Minuten später gelang Erhan Erden durch ein Kopfballtor nach einem Freistoß der Anschlusstreffer zum 2:1. Die Kotterner wollte nun mehr. Daraus ergab sich viel Platz für die Memminger, die mit ihren Kontern gefährlich blieben. Einer dieser Gegenangriffe brachte fünf Minuten vor Ende das 3:1. Wieder war der Torschütze Zwickl. Praktisch im Gegenzu verwandelte Matthias Köster einen Freistoß zum 3:2. Wieder drängten die Kotterner auf den Ausgleich, doch der gelang ihnen nicht mehr. Memmingen hätte bei einer konsequenteren Ausnutzung der Torchancen in den letzten Minten das Ergebnis sogar noch höher schrauben können. Am Ende blieb es bei der knappen Niederlage für die Vorstädter. Unglückliches Remis Der FC Kempten holt sich beim TSV Bobingen durch ein 1:1-Unentschieden einen weiteren Punkt. Dabei führten die Kemptener bis kurz vor Schlusspfiff mit 1:0 und hatten den ersten Auswärtssieg so gut wie in der Tasche – doch dann glichen die Platzherren noch aus. Kempten kam gut ins Spiel und erarbeitete sich in der ersten Viertelstunde einige gute Chancen. In der 20. Spielminute spielte Maier den Ball von der Grundlinie des Bobinger Strafraums zurück zu Ionescu, der von der Strafraumgrenze mit einem Schuss die 1:0 Führung erzielte. Doch anstatt die Kemptener zu beflügeln, sorgte dieser Treffer für Unsicherheit bei den Illerstädtern. Sie beschränkten sich fortan auf die Verteidigung und überließen den Platzherren immer mehr die Initiative. Die Aktionen des FCK wirkten nervös und überhastet. Nun erarbeiteten sich die Bobinger ihrerseits Chancen auf den Ausgleich. Kurz vor Halbzeit foulte Saricoskun einen Gegner im Kemptener Strafraum. Den fälligen Strafstoß konnte Torwart Zafer Koytavioglu parieren. In der zweiten Halbzeit war Bobingen die tonangebende Mannschaft. Nach einer Stunde jedoch gerieten sie durch eine rote Karte in Unterzahl. Dem FC konnte das nur recht sein, denn nun war Platz für Konter. Eine Viertelstunde vor Schlusspfiff hätte Sevimili allein vor dem Bobinger Torwart alles klar machen können. Und so kam es wie so oft: Der FC hatte es durch die schlechte Torausbeute versäumt, das Spiel früh zu entscheiden und verschenkte am Schluss zwei wichtige Punkte, als die Bobinger mit dem letzten Angriff zum glücklichen Treffer zum 1:1-Unentschieden kamen.

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