Pfau übernimmt

Ein Jahr lang wurde der SPD-Ortsverein Kempten-Süd/St.-Mang von drei stellvertretenden Vorsitzenden geführt, nachdem die bisherige Vorsitzende Erika Luther-Neumaier aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt aufgeben musste. Mit Manfred Pfau hat die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins nun einen neuen Vorsitzenden gefunden.

Einstimmig wählte die Versammlung den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Pfau zum neuen Vorsitzenden des Ortsvereins, und damit zum Nachfolger von Erika Luther-Neumaier. Pfau bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, sich weiterhin zusammen mit dem SPD-Ortsverein für die Wünsche und Sorgen der St.-Manger einzusetzen. Zentrale Themen sind aus seiner Sicht dabei vor allem die Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten, die Verbesserung der Überquerung der Hanebergstraße/Einmündung „Am Heubach”, die Nahversorgung und die Busanbindung für sämtliche St.-Manger Siedlungsteile. Darüber hinaus soll analysiert werden, welche Folgen der Neubau der Querspange Miesenbacher Straße und der geplante neue Standort der St.- Manger Feuerwehr für die Anwohner und den Verkehrsfluss haben. Durch Ortsbegehungen, Informationsstände und Bürgerversammlungen sollen schließlich konkrete Lösungs- und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden, um diese den zuständigen kommunalen Stellen von Politik und Verwaltung vorzulegen. Axel Buchwald berichtete zuvor von den verschiedenen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Neben vielen Gesprächen mit St.-Manger Bürgern, bei denen wichtige örtliche Themen aufgenommen wurden, wurden die traditionelle Veranstaltungen wie der Nikolaus- und Osterstand organisiert. Höhepunkt der Aktivitäten war jedoch die Mobilisierung vieler St.-Manger zum Erhalt der Fördermittel für das Projekt „Soziale Stadt Sankt Mang“. Stellvertretender Vorsitzender Peter Stanke schilderte dazu den Verlauf der umfangreichen Aktion. Angeregt durch die Information der Kemptener SPD-Stadträte über die weitere Kürzung der Fördermittel der Bundes- und Landesmittel, entschlossen sich die St.-Manger Genossen eine aufwändige Unterschriftensammlung zum Erhalt diverser Einzelmaßnahmen aus dem Projekt vorzunehmen. Eine themenbezogene Plakatierung wurde mit der Auslage von Unterschriftenlisten in zahlreichen Geschäften kombiniert. Im Aktionszeitraum wurden so rund 800 Unterschriften zur Fortführung der Maßnahmen gesammelt und den örtlichen Bundestagsabgeordneten übergeben. Wie zu erwarten, zeigte sich die konservativ-liberale Mehrheit im Bundestag von diesem Ergebnis unbeeindruckt. Umso erfreulicher aus Sicht des Ortsvereins war hingegen die Reaktion der Stadt Kempten, die die Ausfälle des Bundes nicht nur bei den baulichen Maßnahmen kompensiert, sondern auch die sozial-integrativen Vorhaben aus eigenen Mitteln und durch Inanspruchnahme anderer Fördermittel fortführt.

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