Planung sichergestellt

Um die Planungssicherheit für den Bebauungsplan der Nordspange sicherzustellen, befürwortete der Bauausschuss vergangene Woche die erste Verlängerung der Veränderungssperre Dieselstraße-Westseite.

Die Veränderungssperre war im Februar 2008 zur planungsrechtlichen Sicherung des Straßenbauprojektes aufgestellt worden. Wie Uwe Weißfloch vom Stadtplanungsamt erklärte, war der Grund dafür, dass eine Firma 2007 eine Bauvoranfrage zur Erweiterung des bestehenden Betriebsgebäudes eingereicht hatte. Das Vorhaben befand sich jedoch im Bereich der Trassen- und Knotenpunktsflächen der geplanten Nordspange. Er ergänzte, dass seit dem Aufstellungsbeschluss zahlreiche Voruntersuchungen, Gutachten und Planungsgrundlagen ausgearbeitet und mit Behörden und Trägern abgestimmt worden seien. Ziel der Untersuchungen war eine möglichst sorgfältige Planungsgrundlage zu erarbeiten. So wurde beispielsweise das Verkehrsgutachten aktualisiert, der Baugrund untersucht, ein Grundwasserströmungsmodell angefertigt, der Hochwasserschutz geprüft, Verhandlungen zum Grunderwerb geführt und schalltechnische Untersuchungen ausgeführt. In der Zwischenzeit seien die Gutachten und Grundlagenuntersuchungen weitestgehend abgeschlossen, fügte er an. Voraussichtlich im März soll der Vorentwurf zum Bebauungsplan im Bauausschuss und Stadtrat vorgestellt werden. Mitte März soll zudem eine Bürgerinformation stattfinden, so Weißfloch. Bis auf Elisabeth Brock und Hans Mangold (beide Grüne/FL) stimmten alle Mitglieder des Bauausschusses der Verlängerung der Veränderungssperre zu.

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