Die Planungen stehen

Bereits im Herbst des kommenden Jahres sollen die geplanten neuen Krippengruppen in der Kindertagesstätte „Miteinander“ in der Schraudolphstraße und in der Kita „Mikado“ auf dem Bühl in Betrieb gehen. Zuvor müssen an beiden Gebäuden jedoch noch die jeweiligen dafür notwendigen Anbauten realisiert werden. Im Jugendhilfeausschuss wurden am Dienstagnachmittag vergangener Woche die Raumprogramme für die neuen Krippen und die voraussichtlichen Kosten präsentiert.

In der Schraudolphstraße wird der Krippenanbau als Solitärbau an das bestehende Kita-Gebäude mit Hilfe eines Verbindungsbaus angeschlossen (der KREISBOTE berichtete). Auf der Grundfläche von 147 Quadratmetern werden alle für die Krippe notwendigen Räume untergebracht (z.B. Sanitär- und Wickelraum, unterteilbarer Gruppenraum mit Teeküche mit bis zu 15 Kinder, Elternwarteraum, Garderobe usw.). Der Verbindungsbau dient künftig als gemeinsamer Eingangsbereich für Krippe und Kindergarten. Hier können auch Kinder- wägen abgestellt werden. Sieben Monate Bauzeit Für die Baumaßnahmen sind von den Architekten 630 000 Euro veranschlagt worden. Dieser Betrag ist auch ins Investitionsprogramm eingestellt. Nach Baubeginn im April 2013 sollen die Arbeiten in einem Zeitraum von sechs bis sieben Monaten erfolgen. Die Fertigstellung ist für Oktober geplant. Die neue Krippengruppe, die in einem Anbau an die Kita „Mikado“ auf dem Bühl entsteht, soll im November 2013 fertiggestellt sein. In dem östlich orientierten Erweiterungsanbau wird ebenfalls Platz für 15 Kinder unter drei Jahren geschaffen. Für die Anbindung des neuen Gebäudeteils muss laut Birgitt Richter, Leiterin des Amts für Kindertagesstätten, ein vorhandener Kindergartenraum zunächst aufgelöst werden. Der ersatzweise zu schaffende Raum für die Kinder wird im Anbau nahe zur neuen Krippeneinheit angeordnet. Hier sollen dann in einer altersgeöffneten, platzreduzierten Kindergartengruppe weitere fünf U3-Plätze entstehen. Die voraussichtlichen Kosten für die Baumaßnahmen in der Kita „Mikado“ belaufen sich auf insgesamt 811 800 Euro, die in den Investitionsprogrammen 2012 und 2013 bereitgestellt werden. Vor dem geplanten Baubeginn im April ist im März noch ein Baufeld für Archäologie vorgesehen, da „da oben noch römische Gräber vermutet werden“, so Richter. Im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. "Gute Lösungen" „Das sind gute Lösungen, vor allem für die Kindertagesstätte 'Mikado'“, meinte Wolfgang Grieshammer. Der Vorsitzende der Diakonie Kempten/Allgäu lobte, dass die Stadt die Kosten für all diese Maßnahmen im Rahmen des Krippenausbaus trage, obwohl die Förderung nicht erhöht wird.

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