Es tut sich was im Stadtteil St.-Mang

Miniladen ist gar nicht mehr mini

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Stolz präsentiert Ramona Hübner (v.l.), neue Marktleiterin des Miniladens „Im Oberösch”, mit den „Miniladen-Genossen“ und BSG-Mitarbeitern Florian Zick, Nadine Sommer und Stefanie Pfeifer den räumlich und auch im Sortiment erweiterten Einkaufstreffpunkt.

Kempten – Ein gutes Stück größer geworden ist der Miniladen Im Oberösch. Um das Sortiment erweitern zu können, wurde um stolze 40 Quadratmeter auf insgesamt 160 Quadratmeter Fläche erweitert. Möglich, aber auch nötig geworden, war das wegen der Schließung der Schlecker-Filiale im Zuge der Drogerieketten-Pleite, wie Erika Burkart-Treffler, Vorstand des genossenschaftlich organisierten Miniladens, verdeutlichte. 

Dadurch sei die räumliche Erweiterung möglich geworden, aber auch die Notwendigkeit entstanden, für die Anwohner zumindest den Grundbedarf an Drogerieartikeln zu decken. Allein „200 Wasch- und Putzmittel“ sowie eine größere Auswahl an Süßigkeiten, Knabbersachen und Tee sind deshalb neu dazu gekommen und künftig fester Bestandteil des „insgesamt rund 3400 Artikel“ umfassenden Miniladen-Sortimentes, wie die ebenfalls neu dazugekommene Marktleiterin Ramona Hübner bekundete. Neu dürfte ihr Gesicht vor allem den Stammkunden allerdings nicht sein. War sie doch bis zur Schließung noch Marktleiterin in der benachbarten Schlecker-Filiale gewesen.

Wirklich Zeit, die Eröffnung zu feiern, hatte sie jedenfalls nicht. Hübner ist, wie alle Mitarbeiterinnen des Miniladens, eine „Kümmerin“, die bei Bedarf zusammen mit der Kundschaft die Runde durch die Regale dreht; dort reihen sich neu unter anderem auch Frankenweine, Bio- und Heumilchkäse von „oifach guat“, geräucherte Forellen oder kurz gesagt, „ein größeres regionales und Bio-Sortiment“ ein, warb Burkart-Trefflers für die „große Auswahl“. 

Unter anderem würde zudem die Robert-Schuman-Mittelschule „mit Lebensmitteln zum Kochen“ versorgt; ein spezieller Lieferservice beliefere außerdem die Mitarbeiter von Unternehmen mit Einkaufpaketen nach individuellem Bestellzettel und wer – auch im Laden – Sonderwünsche habe, bekomme sie selbstverständlich nach Möglichkeit erfüllt, betonte sie und erzählte gleich vom nächsten Expansionsschritt: Künftig soll der Kiosk in der Anlage des Gemeinschaftsprojektes von der AWO, Bezirksverband Schwaben e.V., und der BSG-Allgäu ,„Betreutes Wohnen am Engelhaldepark“, vom Miniladen betrieben werden. Zunächst nur mittwochs und sonntags jeweils an den Nachmittagen soll es dort neben einem kleinen Kiosksortiment vor allem „Kaffee und frische, selbstgebackenen Kuchen“ geben. Christine Tröger

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